Energiespar­lampen

Tipps

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Energiespar­lampen Testergebnisse für 20 Energie sparende Lampen 09/2011

  • Für jeden Zweck die Richtige: Keine Angst vor der Qual der Wahl. Nutzen Sie das immer breitere Sortiment für individuelle Beleuchtungs­lösungen.
  • Decken­leuchten in Wohn­räumen: Hier brennen die Lampen täglich oft viele Stunden lang. Entsprechend groß ist das Stromspar­potenzial. Verwenden Sie hier die sehr guten LED- oder die guten Kompakt­leucht­stoff­lampen.
  • Schlaf­zimmer: Wählen Sie hier Lampen mit warmweißer Licht­farbe (etwa 2 500 bis 3 000 Kelvin). Kälteres Licht mit höherem Blau­anteil könnte den Schlafrhythmus stören. Die Farb­temperatur der „Comfort light“- Lampen von Osram ist mit 2 500 Kelvin sogar warmweißer als Glüh­lampenlicht.
  • Gemütliche Ecken: In gewissen Stunden möchten Sie vielleicht lieber „Kuschellicht“ einsetzen. Die geprüften LED- und alle Halogenglüh­lampen sind dimm­bar.
  • Buntes: Wo die farb­getreue Wieder­gabe insbesondere von Rottönen wichtig ist, sind Halogenglüh­lampen die erste Wahl. Etwa wenn Sie Gemälde oder wert­volle Teppiche ins rechte Licht rücken möchten. Auch rote Paprika am Esstisch wirkt so natürlicher. Für Stromsparer ist die Osram Parathom eine besonders gute Alternative.
  • Haus­nummern: Die Haus­nummer muss auch bei Dunkelheit leicht erkenn­bar sein. LED-Lampen leuchten bei Kälte besonders hell und effizient. Oft reicht so schon eine geringe Leistung von maximal 5 Watt völlig aus.
  • Außenbe­leuchtung: Auch als Orientierungs­lichter in Garten­leuchten oder Laternen rund ums Haus sind gute LED-Lampen prima geeignet. Wenn Sie preisgüns­tige Kompakt­leucht­stoff­lampen in Außen­leuchten schrauben möchten, sollten Sie relativ kälteresistente Exemplare mit schützendem Hüll­kolben wählen. Zum Beispiel die Spar­sam-Lampen von Ikea.
  • Bewegungs­melder: Hier sind Lampen gefragt, die nach dem Einschalten schnell ihre volle Helligkeit erreichen. LED- und Halogen­lampen schaffen das problemlos. Bei Kompakt­leucht­stoff­lampen gibt es zwar große Unterschiede, aber in den voll­ständigen Test­ergeb­nissen finden Sie in der Tabelle unter „Eignung für häufiges Schalten“ mehrere Gute. Für den Außen­bereich eignet sich die relativ kälteresistente CMI-Lampe von Obi.
  • Treppen: Auch hier ist - schon aus Sicher­heits­gründen - die volle Helligkeit direkt nach dem Einschalten besonders wichtig. Hohe Schalt­festig­keit erspart lästige Lampenwechsel.
  • Keller und Kammern: Wo das Licht nur sehr selten und kurz an ist, können Sie alte Glühbirnen aufbrauchen.
  • Bruch: Wenn eine Kompakt­leucht­stoff­lampe kaputt geht, kann giftiges Queck­silber in die Raum­luft gelangen. Aber keine Panik: Die in der Lampe steckende Queck­silber­menge ist mit wenigen Milligramm gering. Vorsichts­halber sollte Sie aber die Fenster weit öffnen und alle sicht­baren Lampenreste gründlich zusammenkehren (zum Beispiel mit Hilfe von Papier oder Pappe) und außer­halb der Wohnung in der Hausmüll­tonne entsorgen. Anschließend sorgfältig mit dem Staubsauger (vor allem auf Teppichen und in Fugen und Ritzen) letzte Reste beseitigen. Den Staubsaugerbeutel direkt anschließend ebenfalls in der Hausmüll­tonne entsorgen.
  • Infos: Weitere wichtige Infos rund ums Thema „energiesparende Lampen“ hat das Öko-Institut in Freiburg zusammen­gestellt: www.ecotopten.de/prod_lampen_faq.php
  • Chat Spar­lampen: LED, Leucht­stoff­lampe, Halogen – jeder Lampentyp hat Vor- und Nachteile. Welche eignet sich wofür? Hier finden Sie alle Antworten der test-Experten im User-Chat vom 7. September 2011.
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Nutzer­kommentare können sich auf einen früheren Stand oder einen älteren Test beziehen.

Profilbild Stiftung_Warentest am 08.02.2016 um 12:17 Uhr
Ihre Nachfrage zu Melitec

@GeliciosuB: Vielen Dank für die Nachfrage. Bitte beachten Sie, dass LED-Lampen kein Quecksilber enthalten. (spl)

GeliciousB am 06.02.2016 um 22:43 Uhr
LED-Lampe MeLiTec E27 230 V

Kann mir jemand sagen, ob in dieser Birne Quecksilber enthalten ist?

poly-acryl am 13.10.2014 um 19:45 Uhr
Qeucksilber

Bleibt nur die Frage, ob es tatsächlich so "entlastender" ist, Quecksilber "völlig bedenkenlos" im Kinderzimmer einzusetzen, als durch Schornsteine in die Umwelt zu blasen.

Profilbild Stiftung_Warentest am 31.01.2013 um 15:31 Uhr
Quecksilber & Umweltbelastung

@Effzeh: Unsere Urteile, auch die zu Quecksilber, basieren nicht auf Annahmen oder gar Anbieterangaben. Wir messen und analysieren selbst, objektiv und unabhängig. U. a. bestimmen wir die Quecksilbermenge, die bei Bruch einer quecksilberhaltigen Lampe in die Raumluft gelangen könnte. Wir ermitteln auch von jeder dieser Lampen im Test die Quecksilbermenge. So kontrollieren wir beispielsweise, ob die deklarierte bzw. höchst zulässige Menge eingehalten wird (seit 1.1.13 max. 2,5 mg Quecksilber je Kompaktleuchtstofflampe). Mit der Stromerzeugung gehen immense Belastungen der Umwelt einher – bei weitem nicht nur die Emission von Quecksilber aus Kohlekraftwerken. Stromeffiziente Produkte sind deshalb besonders wichtig für die Entlastung der Umwelt und zur langfristigen Sicherung unserer Lebensgrundlagen. Energie sparende Lampen liefern mind. denselben Nutzen wie Glühlampen, bei nur einem Viertel der Umweltbelastung. Es gibt kaum ein anderes Produkt mit einem so großen Umweltschutzeffekt.

Effzeh am 25.01.2013 um 17:15 Uhr
Umwelt­schonende Alternative?

Ich finde als jemand, der "unabhängig" bewertet, gehen Sie relativ achtlos mit ihren Worten um. Woher haben Sie die Informationen, dass Spar­lampen die Umwelt sogar deutlich weniger mit Queck­silber belasten als Glüh­lampen? Dieses so genannte Quecksilber-Paradoxon beruht auf vollkommen falschen Berechnungen, die ordentlich beschönigt wurden. Das Ganze ist ein riesiger Skandal und Sie erzählen den Leuten in aller Ruhe was von Umwelt schonen, dabei ist das genaue Gegenteil der Fall!