So haben wir getestet

Im Test: 20 energiesparende Lampen in Kerzenform mit E14-Sockel, darunter 8 Kompakt­leucht­stoff-, 4 Halogenglüh- und 8 LED-Lampen. Einkauf der Prüf­muster: August und September 2011. Preise: Anbieterbefragung im Juli 2012.

Abwertungen

War die Helligkeit bei hoher Temperatur mangelhaft, konnten die licht­tech­nischen Eigenschaften nur 0,5 Noten besser sein. War die Helligkeit nach dem Einschalten mangelhaft, konnten diese maximal eine Note besser sein. War Flimmern befriedigend oder schlechter, konnte das Urteil für Umwelt und Gesundheit maximal 0,5 Noten besser sein. Bei mangelhafter Licht­ausbeute war Umwelt und Gesundheit maximal 0,5 Noten besser. Sofern das Urteil für Umwelt und Gesundheit ausreichend oder schlechter lautete, war das test-Qualitäts­urteil maximal 0,5 Noten besser. Wenn Nutz­lebens­dauer oder Dreh­festig­keit des Sockels ausreichend oder schlechter war, konnte die Halt­barkeit maximal 0,5 beziehungs­weise 1,0 Noten besser sein. Das test-Qualitäts­urteil konnte maximal 0,5 Noten besser sein als die Halt­barkeit. War diese mangelhaft, wurde das test-Qualitäts­urteil auf diese Note abge­wertet. Bei ausreichender Deklaration wurde das test-Qualitäts­urteil um maximal 0,5 Noten abge­wertet.

Licht­tech­nische Eigenschaften: 40 %

Farb­wieder­gabe: Bewertet anhand der mitt­leren Farb­wieder­gabeindizes nach DIN 6169.

Helligkeit nach dem Einschalten: Mittels Oszillogrammen wurde das Start­verhalten nach dem Einschalten untersucht. Wir prüften die Start­zeit bis zum Beginn des Aufleuchtens sowie die Zeiten, bis 50 und 80 Prozent der vollen Licht­ströme erreicht waren (bei 25 °C Umge­bungs­temperatur).

Helligkeit bei Kälte und hoher Temperatur: Im Klima­schrank prüften wir bei –10, 0 und +50 °C die Licht­ströme. Wir bewerteten das Verhältnis dieser Licht­ströme zum Licht­strom bei 25 Grad.

Halt­barkeit: 30 %

Die Nutz­lebens­dauer prüften wir mit je fünf Lampen in Anlehnung an DIN EN 60969 und 60064 über 6 000 Brenn­stunden und kontrollierten dabei den abnehmenden Licht­strom. Bewertet wurde hier die Brenn­dauer, während der noch mindestens 80 Prozent des deklarierten Licht­stroms zur Ver-fügung standen. Außerdem wurde die Brenn­dauer bis Total­ausfall gemessen. Die Schalt­festig­keit prüften wir an jeweils drei Lampen über bis zu 70 000 Schaltungen (Zyklus: 1,0 Minuten „Ein“ und 3,0 Minuten „Aus“). Dreh­festig­keit des Sockels: Kontrolle mit Drehbelastung von 1,5 Newton­meter.

Umwelt und Gesundheit: 25 %

Licht­ausbeute (Endenergieeffizienz): Berechnet mit Mess­werten von Licht­strom und Leistungs­aufnahme als Mittel­wert über die Nutz­lebens­dauer.

Primär­energie­aufwand: Ihn ermittelten wir ebenfalls für diesen Zeitraum – in Bezug zur abge­gebenen Licht­menge; auch der Aufwand für Herstellung und Entsorgung wurde berück­sichtigt (mit Ökobilanz-Daten­bank Ecoinvent 2.1 und Primär­energie­faktor 2,5 für elektrischen Strom).

Queck­silber­bilanz: Um sie zu bestimmen, ermittelten wir potenzielle Emissionen bei der Lampen­entsorgung (Recycling­quote: 10 Prozent) sowie beim Betrieb infolge der Strom­erzeugung durch die Kraft­werke in Relation zur gesamten während der Nutz­lebens­dauer abge­gebenen Licht­menge.

Raum­luft­belastung: Subjektive Geruchs­ermitt­lung durch zwei Fachleute, Messung flüchtiger organischer Verbindungen (VOC) nach einstündiger Brenn­dauer in einer Prüfkammer sowie Beur­teilung des Schutzes vor Queck­silber­dampf im Falle eines Bruchs (Gehalt und Art des Queck­silbers – flüssig oder Amalgam – sowie konstruktive Maßnahmen wie Hüll­kolben oder Splitter­schutz).

Flimmern: Bewertet wurde das Ausmaß der gemessenen Schwankungen des Licht­stroms.

Deklaration: 5 %

Benotet wurden die Abweichungen gemessener Werte von Lebens­dauer, Schalt­festig­keit, Licht­strom und Leistungs­aufnahme gegen­über der Deklaration. Außerdem: Infos zu Queck­silber, Entsorgungs­hinweise, Richtig­keit der Energieklasse.

Dieser Artikel ist hilfreich. 318 Nutzer finden das hilfreich.