Für Verbraucher ist es schwierig, ausgediente Energiesparlampen loszuwerden. Im Handel funktioniert das nicht richtig, zeigen Tests der Deutschen Umwelthilfe (DUH) in 50 Warenhäusern, Bau-, Drogerie- und Supermärkten. Nicht mal jede dritte Filiale stellt demnach Sammelbehälter zur Verfügung oder informiert im Kassenbereich oder an Infotheken über Rückgabemöglichkeiten. Positiv fielen nur die dm-Drogeriemärkte auf. Jeder getestete dm-Laden bot eine Rückgabebox. Energiesparlampen und Leuchtstoffröhren enthalten giftiges Quecksilber. Sie sind nach dem Gebrauch getrennt zu sammeln und zu entsorgen. Im vergangenen Jahr lag die Sammelquote privater Haushalte in Deutschland laut DUH nur bei rund 10 Prozent. Die meisten Lampen landen noch im Hausmüll. Um das zu ändern, fordert die DUH eine Rücknahmepflicht des Handels sowie eine verbesserte Sammlung bei kommunalen Wertstoffhöfen (siehe „Sparlampen“, test 09/2011)).

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