Tipps

  • Schalten. Energiesparlampen der ersten Generation reagierten zum Teil empfindlich auf häufiges Schalten. Das ist bei den heutigen Modellen nicht mehr der Fall: Die Lampen des jüngsten Tests wiesen eine enorm hohe Schaltfestigkeit auf. Sie sind daher auch für Gästetoiletten und Hausflure geeignet, wo sie nur kurz brennen und oft geschaltet werden.
  • Flimmern. Energiesparlampen mit elektronischen Vorschaltgeräten flimmern nicht. Sie leuchten mit einer Frequenz von 40 000 Hertz. Das menschliche Auge registriert Schwingungen nur bis 60 Hertz. Tauschen Sie alte Energiesparlampen gegen moderne Modelle mit Vorschaltgerät aus.
  • Kein Rot. Ob knalliges Rot oder leuchtendes Pink: Rote Farbtöne wirken im Licht von Energiesparlampen bräunlich und matt. Schuld ist das Lichtspektrum der Energiesparlampen – die Rotkomponente fehlt. Wählen Sie fürs Plüschzimmer besser normale Glühbirnen oder Halogenlampen.
  • Warmes Licht. Kalt und steril wie viele Leuchtstoffröhren müssen Energiesparlampen nicht sein. Es gibt sie mittlerweile in verschiedenen Lichtfarben. Wählen Sie ein Modell in „extra warmweiß“ oder „warmweiß“, wenn Sie warmes, gemütliches Licht suchen.
  • Mehr Licht. Sie dürfen in Lampenfassungen, die mit einer maximalen Wattzahl gekennzeichnet sind, bedenkenlos Energiesparlampen einsetzen, die in ihrer Helligkeit einer stärkeren Glühbirne entsprechen. Beispiel: Eine Fassung mit dem Hinweis „Max. 40 Watt“ verträgt eine 11 Watt Energiesparlampe (entspricht einer 60 Watt Glühbirne). Sie erhalten dadurch helleres Licht bei geringerem Verbrauch. Der Warnhinweis bezieht sich nur auf die Wärmeentwicklung.
  • Abstand halten. Eingeschaltete Energiesparlampen entwickeln hochfrequente Felder, ähnlich wie Computermonitore. Ob diese Felder dem Menschen langfristig schaden, ist bisher nicht bekannt. Halten Sie zur Sicherheit Abstand. Etwa anderthalb Meter. Ab dieser Entfernung liegt die Feldstärke unter dem strengen TCO-Grenzwert für Computermonitore (10 Volt pro Meter).
  • Sondermüll. Energiesparlampen gehören nicht in den Hausmüll. Sie enthalten giftiges Quecksilber. Die Menge ist gering, darf aber nicht in den Müll. Seit März 2006 sind Hersteller dazu verpflichtet, ausgediente Energiesparlampen zurück zu nehmen. Geben Sie sie deswegen bei Ihrer Sondermüllannahmestelle ab.

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