Tipps

Einkaufstipps

  • Auswahl. Energiesparlampen eignen sich für nahezu alle Zwecke im Haushalt. Achten Sie aber auf die Unterschiede hinsichtlich Brenndauer, Schaltzyklen und Dauer der Einschaltzeit. Die gewählte Sparlampe sollte optimal an die Nutzung angepasst sein. Beispiel: Modelle für Badezimmer, Flur oder Treppenhaus sollten eine hohe Zahl von Schaltzyklen ertragen können.
  • Gemütlich. Für Wohn- und Schlafräume eignen sich Lampen mit „warmweißer“ Lichtfarbe. Zu erkennen ist das auch an Bezeichnungen wie „warm white“, „ww“ oder den Farbkennzahlen 827 und 927 auf der Verpackung. Die erste Ziffer steht dabei für die Farbwiedergabestufe. Lampen mit einer 9 geben Farben besser wieder als die mit einer 8. Die 27 steht für die Farbtemperatur von 2 700 Kelvin. Das bedeutet warmes Licht. Je höher diese Zahl, desto weniger Rot- und mehr Blauanteil ist im Licht und desto kälter erscheint es.
  • Tageslicht. Tageslichtlampen erzeugen „neutralweißes“, „kaltweißes“ oder „tageslichtweißes“ Licht mit 6 000 oder 6 500 Kelvin. Zu erkennen an den Nummern 860, 865, 960 und 965 auf der Verpackung. Sie sind sinnvoll an Arbeitsplätzen, wo eine natürliche Farbwiedergabe wichtig ist. Wegen des Blauanteils macht Licht dieser Lampen aber auch wach – ebenfalls am Schreibtisch sinnvoll, nicht jedoch beim nächtlichen Gang auf die Toilette.
  • Häufiges Schalten. Einige Energiesparlampen reagieren empfindlich auf häufiges Ein- und Ausschalten – ungünstig im Bad oder im Treppenhaus. Keine Probleme beim häufigen Schalten zeigten zum Beispiel alle Lampen, die in den Dauerprüfungen „sehr gut“ waren.
  • Außenlicht. Bei Frost verlieren viele Energiesparlampen ihre Helligkeit. Megaman Dimmerable, Hornbach /Flair energy, Toom / Logo Energy Saving Lamps und die Reflektorlampe von Müller-Licht halten auch bei Minusgraden den Außeneinsatz „sehr gut“ durch.
  • Entsorgung. Energiesparlampen sind elektronische Geräte und gehören nicht in den Hausmüll. Sie enthalten zudem giftiges Quecksilber und müssen recycelt werden. Geben Sie die Lampe daher auf dem Recyclinghof oder beim Händler ab. Eine Sammelstelle in Ihrer Nähe finden Sie unter www.lichtzeichen.de.
  • Kassenzettel. Manche Lampen geben unerwartet schnell den Geist auf. Bei teuren Lampen ist das ärgerlich. Mit dem Kassenzettel können Sie Lampen nach frühem Ausfall beim Händler umtauschen.

Stromspartipps

  • Umsteigen. Tauschen Sie herkömmliche Glühlampen gegen Energiesparlampen aus. Warten Sie nicht, bis die Glühlampen durchbrennen. Die Kosten für die Anschaffung der Energiesparlampen amortisieren sich schon nach einem Jahr durch den geringeren Stromverbrauch. Und die Umwelt schonen Sie außerdem.
  • Dimmen. Nutzen Sie die Möglichkeit, Lampen zu dimmen. Dadurch reduziert sich der Stromverbrauch. Dimmen ist größtenteils auch mit modernen Energiesparlampen möglich. Die Lichtstärke von Energiesparlampen lässt sich aber nur drosseln, wenn die Lampen den Hinweis „dimmable“ tragen. Achten Sie beim Kauf darauf. Erforderlich ist ein Phasenan­schnitts­- ­oder ein Phasenabschnittsdimmer. Lampen mit der Bezeichnung „DorS“, kurz für „Dimming or Switching“, können Sie auch mit einem normalen Glühlampen-Drehdimmer oder mit einem einfachen Lichtschalter steuern. Durch mehrmaliges Betätigen regeln Sie die Helligkeit in Stufen herunter.
  • Einschaltzeiten. Es gibt Energiesparlampen, die nur kurze Zeit benötigen bis sie die volle Leuchtkraft entfaltet haben. Benutzer neigen dann dazu, die Lampe seltener auszuschalten oder sie komplett anzulassen. Versuchen Sie das möglichst zu vermeiden.
  • Ausschalten. Lassen Sie Lampen in Zimmern und Räumen nicht unnötig lange brennen. Energiesparlampen sorgen zwar für ein gutes Gewissen. Brennen sie unnütz, belasten das aber trotzdem die Umwelt - und Ihren Geldbeutel.

Dieser Artikel ist hilfreich. 1857 Nutzer finden das hilfreich.