Alternativen: Hoffnungsschimmer LED

Energiesparlampen Test

LED-Lampe BaseTech Highpower 38 für 230 Volt.Preis:20 Euro. Anbieter:Conrad Electonic SE.

Noch nicht hell genug: LED (Licht emittierende Diode)-Lampen funktionieren mit Halbleiterkristallen, die durch Strom zum Leuchten angeregt werden. Ein darunter liegender Reflektor bündelt das Licht. LED-Lampen gelten als Zukunftstechnologie, weil man sich von ihnen eine hohe Lichtausbeute erhofft. Noch aber ist es nicht so weit, wie wir am Beispiel von vier LED-Lampen mit GU5.3- und GU10-­Sockel festgestellt haben. Sie lassen sich in passende 12- be­zieh­ungsweise 230-­Volt-Leuchten einsetzen. Statt der angekündigten „High power“ bekamen wir eher ein müdes Schimmern zu sehen: Die Lichtströme erwiesen sich mit 33 bis 63 Lumen als recht gering. Sogar die kleinen 20-Watt-G4-Halogenlampen kommen auf über 200 Lumen (siehe Tabelle). Obendrein schwächelten die LEDs auch bei der farbechten Wiedergabe insbesondere von Rot­tönen. Positiv: Die Lampen begnügten sich mit einer Leistungsaufnahme von nur 1 bis 4 Watt. Die Lichtausbeute lag damit etwas höher als bei allen geprüften Halogenlampen. Den Spitzenwert von 36 Lumen pro Watt erzielte das mit 38 LEDs be­stückte BaseTech Highpower Leuchtmittel für 230 Volt, das 20 Euro kostet.

test-Kommentar: Obwohl dieser Spot mit 38 LEDs bestückt ist, erzeugt er nur relativ wenig Helligkeit. Pluspunkt ist sein geringer Stromverbrauch. Auch die anderen getesteten LED-Lampen leuchteten zu schwach, um größere Wohnbereiche zu erhellen. Geeignet sind sie aber als Nacht- oder Orientierungslicht.

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