Halogenlampen-Typen: Vor- und Nachteile

230-Volt-Halogenglühlampe, E27-Schraubsockel

Energiesparlampen Test

Ähnelt äußerlich der normalen Glühlampe. Der Wolframdraht ist hier aber von einem halogenhaltigen Schutzgas umgeben, sodass sich die Lebensdauer auf etwa 2 000 Stunden verlängert – das ist rund doppelt so lange wie bei herkömmlichen Glühlampen. Geprüft haben wir 42-Watt-Modelle der Halogenglühlampen.

Positiv: Sehr gute Farbwiedergabe. Passt in Standardge­winde für „Glühbirnen“.

Negativ: Bescheidene Lichtausbeute (11 bis 13 Lumen pro Watt) und daher nicht besonders billig.

test-Kommentar: Lässt sich einfach in E27-­Schraubsockel drehen, um normale Glühlampen zu ersetzen. Aufgrund des immer noch recht hohen Stromverbrauchs ist das aber nur dort sinnvoll, wo echte Energiesparlampen (Kompaktleuchtstofflampen) unerwünscht sind.

12-Volt-Reflektorlampen mit GU5.3-Stiftsockel

Energiesparlampen Test

Kernstück der verspiegelten Reflektorlampe ist der kompakte Glaskolben mit dem Wolframdraht, der von halogen­haltigem Schutzgas umgeben ist. Für 12 Volt vom Trafo (Niedervoltbetrieb). Die Lebensdauer liegt bei 2 000 bis über 5 000 Stunden. Geprüft haben wir 35-Watt-Modelle.

Positiv: Dank Kaltlichtreflektor als Spot mit wenig Wärme-strahlung (auf der Vorderseite) einsetzbar. Mit Schutzglas. Oft sehr gute Farbwiedergabe. Sicherer 12-Volt-Betrieb.

Negativ: Meist bescheidene Lichtausbeute (9 bis 11, zum Teil aber auch 14 Lumen pro Watt).

test-Kommentar: Geeignet, um im Wohnraum Lichtakzente zu setzen, etwa um Bilder oder Einrichtungsgegenstände gezielt anzustrahlen. Erste Wahl für Stromsparer sind vor allem die „Energy saver“-Modelle. Zur Grundbeleuchtung sind aber echte Energiesparlampen besser geeignet.

12-Volt-Stiftsockellampen mit G4-Sockel

Energiesparlampen Test

Besonders kleine Glühlampen mit Halogentechnik. Für 12 Volt vom Trafo (Niedervoltbetrieb). Die Lebensdauer liegt meist bei 2 000 bis über 5 000 Stunden. Geprüft haben wir kapselförmige 20-Watt-Modelle.

Vorteile: Die Lämpchen lassen sich sehr platzsparend einsetzen, zum Beispiel in filigranen Leuchten oder als „Sternenhimmel“ an der Decke. Sehr gute Farbwiedergabe. Sicherer 12-Volt-Betrieb.

Nachteile: Bescheidene Lichtausbeute (10 bis 12 Lumen pro Watt).

test-Kommentar: Geeignet, um im Wohnraum Lichtakzente zu setzen und einzelne Bereiche auszuleuchten. Erste Wahl sind die Brilliant-Lampen von Philips. Für die groß­räumige Grundbeleuchtung sind allerdings auch die G4-Modelle wegen ihres Stromverbrauchs weniger sinnvoll.

230-Volt-Reflektorlampen mit GU10-Sockel

Energiesparlampen Test

Der Wolframdraht steckt in einem kompakten Glaskolben mit Halogen-Schutzgas. Die Lebensdauer lag im Mittel etwa bei 2 000 Stunden. Wir haben Alu-Reflektorlampen mit 40 und 50 Watt geprüft.

Vorteile: Dank Reflektor zielgerichtet einsetzbar. Sehr gute Farbwiedergabe.

Nachteile: Sehr geringe Lichtausbeute (meist nur 4 bis 6 Lumen pro Watt), hoher Stromverbrauch. Im Betrieb oft teurer als herkömmliche Glühlampen.

test-Kommentar: Setzen Sie Lampen dieses Typs wegen des hohen Energieverbrauchs allenfalls gezielt ein. Wählen Sie zum Ersatz kaputter Strahler die Osram Halopar 16 Alu ES (Energy saver).

230-V-Stecksockellampen mit G9-Sockel

Energiesparlampen Test

Kleine Glühlampen mit Halogentechnik. Sie haben eine Lebensdauer von etwa 2 000 Brennstunden. Geprüft haben wir kapselförmige 40-Watt-Modelle mit mattiertem Glas.

Vorteile: Die Lämpchen lassen sich platzsparend in Leuchten einbauen. Sehr gute Farbwiedergabe.

Nachteile: Sehr geringe Lichtausbeute. Die Lampen erzielten im Test 5 und 7 Lumen pro Watt. Hoher Stromverbrauch; deshalb relativ teuer im Betrieb.

test-Kommentar: Setzen Sie Lampen dieses Typs wegen des hohen Energie­verbrauchs allenfalls gezielt ein: Für die Grundbeleuchtung eines Wohnraums sind sie wenig geeignet.

Dieser Artikel ist hilfreich. 3191 Nutzer finden das hilfreich.