Energiespar­lampen

Produktion, Gebrauch, Schwer­metalle: Die Ökobilanz der Lampen im Vergleich

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Energiespar­lampen - Guter Ersatz für die 25-Watt-Birne
Platine, Chips, Widerstände. Die Herstellung der LEDs belastet die Umwelt viel weniger als ihr Strom­verbrauch. © Stiftung Warentest

Wie stark belasten die Lampen Wasser, Luft, Boden, endliche Ressourcen und die Gesundheit? Für den Prüf­punkt „Umwelt und Gesundheit“ haben die Tester eine Ökobilanz erstellt. Sie sind vom Strommix in Deutsch­land ausgegangen, zu dem Kohle derzeit 45 Prozent beiträgt. Kohle­kraft­werke stoßen neben CO2 auch Fein­staub, Queck­silber und weitere gesund­heits­gefähr­dende Stoffe aus.

Das schlechteste Ergebnis erzielten wegen des hohen Strom­verbrauchs Halogenbirnen, das beste die lang­lebigen LED-Lampen – trotz vieler elektronischer Bauteile. Entscheidend ist der Strom­verbrauch: Die Elektrizität zu erzeugen, die eine Lampe zum Leuchten braucht, belastet die Umwelt weit mehr als deren Herstellung.

Das Risiko von Queck­silber, ohne das Leucht­stoff-Spar­lampen nicht funk­tionieren, wird oft über­schätzt. In allen getesteten Modellen ist es im ausgeschalteten Zustand in Amalgam gebunden. Zudem sind alle mit einem Hüll­kolben ummantelt, die Megaman hat sogar einen Splitter­schutz.

Zerbricht doch mal eine Lampe, besteht kein Grund zur Panik. Die gemessenen Queck­silber­belastungen bleiben weit unter den Richt­werten für Raum­luft. Zur Sicherheit sollten die Reste dennoch umge­hend beseitigt und das Zimmer gründlich gelüftet werden.

Die Rück­gabe ausgedienter Leucht­stoff- und LED-Lampen sorgt dafür, dass Queck­silber und andere Substanzen sowie Elektronik sicher entsorgt oder wieder­verwendet werden können. Sammelstellen gibt es auf Recycling­höfen und bei einigen Händ­lern. Adressen unter: www.lightcycle.de

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Dooobi am 26.11.2013 um 14:35 Uhr
Sprachregelung

@Fiedelmaus Laut Duden:
Glüh­bir­ne, die
Wortart: Substantiv, feminin
Bedeutung
birnenförmige Glühlampe

SiriusB am 04.11.2013 um 22:31 Uhr
Sprachregelungen

@Fiedelmaus: Man spricht im Werkzeugbereich doch auch von Muttern, Mäulern und Nüssen, da ist die "Glühbirne" (sprich eine birnenförmige Glühlampe) doch wirklich kein Problem.
Zur Farbtemperatur: Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass auch eine allgemeine Wohnraumbeleuchtung bei 4000-6000 K bei gleicher Beleuchtungsstärke wie in anderen Haushalten bei 2500-3000 K angenehm wirkt. Aber das ist halt Geschmackssache. Manche mögen's halt weißer.
Die "Behaglichkeitskurve" konnte in neueren wissenschaftlichen Studien nicht bestätigt werden; die individuellen Unterschiede sind einfach größer als irgendwelche erkennbaren Trends. Aber Leuchtmittel mit 4000-6000 K sind meist effizienter als solche mit niedriger temperiertem Spektrum, weil der Phosphor der letzteren dichter ist und daher mehr Licht schluckt. Die Unterschiede liegen aber meist nur bei ca. 10-20 %.

Fiedelmaus am 04.11.2013 um 14:36 Uhr
Alles Obst oder was?

Beim Lesen dieses Artikels krümmen sich bei mir gleich mehrfach die lackierten Fußnägel.
1. Glühbirnen gibt es höchstens aus dem Obstanbaugebiet rund um Fukushima. Es heißt Glühlampen, auch wenn diese eine Birnenform haben, das sollten ihre Techniker wissen.
2. Die Lichtfarbe (-temparatur) ist stark abhängig vom Geschmack und der konkreten Einsatzsituation. Außerdem wird bei einer höheren Lichttemperatur (kälteres Licht) ein höhe Lichtleitsung (Lichtstrom) benötigt. Da wo z.B 300lm in warmweiss in Ordnung sind, wirkt die gleiche Helligkeit bei Tageslichtfarbe pfahl und ungemütlich, da der Wert außerhalb des "Wohlbeharglichkeitsbereich" liegt. Generell ist eine Änderung der Lichtfarbe auch gewöhnungsbedürftig. Wer also seine Küchenbeleuchtung von 2700K auf 4000K oder sogar 5500K ändert, braucht mehr Licht, muss sich daran gewöhnen, hat aber auf Dauer ein besseres natürlicheres Licht zum Arbeiten.

SiriusB am 27.10.2013 um 08:02 Uhr
Ob "warm" oder "kalt" ist subjektiv

@SteG: Die Farbtemperatur sagt leider nicht aus, wie das Licht tatsächlich individuell empfunden wird, denn das hängt, wie so vieles, sowohl von der konkreten Beleuchtungssituation (einschl. Einrichtung des beleuchteten Raumes) als auch von individuellen Wahrnehmungen und Präferenzen ab. Ein Blick auf die Kundenrezensionen eines großen Internetwarenhauses zeigt, dass ein und dieselbe Lampe von einem Kunden als "warm" und wohnlich, von einem anderen als "kaltes Krankenhauslicht" empfunden wird. Darunter waren auch teure Markenprodukte, bei denen man keine besondere Qualitätsstreuung erwarten wird. Für wieder andere ist Licht ebensowenig warm oder kalt wie es süß, sauer oder salzig ist. Die Bezeichnung "warm" ist bei Lampen ebensowenig allgemeingültig wie "wohlschmeckend" bei Lebensmitteln - das Individuum entscheidet.
Weil es so subjektiv ist, kann "test" eben nur die objektiven Messgrößen bewerten, nicht die subjektiven und ggf. sogar stimmungsabhängigen Empfindungen der Tester.

SteG am 26.10.2013 um 23:04 Uhr
Schöner Test, ABER FALSCHE AUSSAGEN!!!

Plus:
Hilfreich im Test sind die Erläuterungen zu den LED´s auf was man achten soll, z.B. die FARBTEMPERATUR, so sollen 2700 Kelvin warmes Licht wie die gute alte Glühbirne machen....
Minus:
...die empfohlen Glühlamben machen ENTGEGEN den Testausführungen (2700 Kelvin) im Vergleich zu herkömlichen Halogenlampen ein kaltes Licht, was für eine UNANGENEHME Wohnatmosphäre sorgt.
FAZIT: Der im Test gleich am Anfang zu findene Satz: "Die getesteten Exemplare für kleine Fassungen mit der Leucht­kraft alter 25-Watt-Birnen spenden warmes Licht, das dem der Glüh­lampen sehr ähnlich ist."
... "sehr ähnlich" ist glatt gelogen. Ich bin sehr enttäuscht von meinem Kauf und frage mich, ob die Tester bei der Prüfung Sonnenbrillen aufhatten. Aus dem Test können KEINE KAUFEMPFEHLUNGEN abgeleitet werden, wenn man Wert auf warmes Licht legt.