Energiespar­lampen Test

Mit hohem Tempo haben Entwickler LED-Lampen verbessert. Die aktuelle Unter­suchung der Stiftung Warentest zeigt: Beim Ersatz für 25-Watt-Glühbirnen lassen die Licht emit­tierenden Dioden inzwischen nicht nur Halogenkolben alt aussehen, sondern auch herkömm­liche Energiespar­lampen – mit zwei unerfreulichen Ausnahmen. Im Test aus test 10/2013: 19 Energiespar­lampen mit Preisen von 2,49 bis 25 Euro, darunter 10 LED-Lampen, eine davon sehr gut.

Energie sparende Lampen 10/2013 - LED-Lampen

  • Ledon LED Lamp Dimmable Hauptbild Ledon LED Lamp Dimmable
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Energie sparende Lampen 10/2013 - Kom­pakt­leucht­stoff­lampen

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  • Megaman Energy Saving Ping Pong Hauptbild Megaman Energy Saving Ping Pong
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Energie sparende Lampen 10/2013 - Halogen­glüh­lampen

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TestEnergiespar­lampentest 10/2013
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[Update 23.09.2015]: Produktfinder Lampen

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LED-Lampen setzen neuen Stan­dard

Viele Deutsche trauern der Glüh­lampe nach. Auch, weil Leucht­stoff-Spar­lampen, die sie bislang in den meisten Haushalten ersetzt haben, in einigen Disziplinen Schwächen haben. Bald könnte Schluss sein mit der Nostalgie. Denn inzwischen setzen LED-Lampen einen neuen Qualitäts­stan­dard. Die getesteten Exemplare für kleine Fassungen mit der Leucht­kraft alter 25-Watt-Birnen spenden warmes Licht, das dem der Glüh­lampen sehr ähnlich ist. Sie brauchen noch weniger Strom als herkömm­liche Energiespar­lampen und halten noch länger. Lange schreckten die hohen Preise ab. Das sollte nun vorbei sein. Der LED-Testsieger bewegt sich in der Preisklasse teurer Energiespar­lampen.

Volles Licht, sofort

Im Vergleich mit Glühbirnen sind zwar auch die bisher üblichen Leucht­stoff­spar­lampen gut in der Ökobilanz und für den Konto­stand. Aber einige ihrer Nachteile haben die Entwickler nie beseitigen können. Während alle untersuchten LEDs sofort volles Licht geben, brauchen die sieben Leucht­stoff­lampen zwischen 18 und 101 Sekunden Anlauf­zeit, um auch nur 60 Prozent zu schaffen. Alle haben sie Probleme, Farbnuancen wieder­zugeben, vor allem bei Rottönen. Sechs der zehn LEDs sind hier besser. Während Dioden auch bei Minusgraden sofort auf Touren kommen, haben einige Leucht­stoff­birnen Start­schwierig­keiten.

Strom sparen ohne Queck­silber

Anders als die LEDs kommt keine Leucht­stoff­lampe ohne Queck­silber aus. Die Sorge vieler Verbraucher um ihre Gesundheit ist hier aber größer als das Risiko, das von der geringen Menge ausgeht. In allen getesteten Modellen ist das Schwer­metall in ausgeschaltetem Zustand in Amalgam gebunden, und die gemessenen Queck­silber­belastungen nach Bruch bleiben weit unter den Richt­werten für Raum­luft.

Das Dimmer-Problem

Letzter Nachteil: Von den getesteten Leucht­stoff­lampen ist keine dimm­bar. Die Regulier­barkeit ist die einzige Disziplin, bei der auch LEDs nur beschränkt Freude machen. Zwar sind fünf der getesteten Modelle dimm­bar, aber keine von ihnen funk­tioniert mit jedem Dimmer. Verbraucher sind gezwungen zu recherchieren. Mithilfe von Listen der Lampenhersteller können sie vergleichen, ob sich LED und Regler vertragen.

Zwei LEDs machen vorzeitig schlapp

LED-Lampen sparen auf lange Sicht Geld. Bei gleicher Helligkeit verbrauchen sie weniger als ein Siebtel des Stroms einer alten Glühbirne. Die Rechnung geht aber nur auf, wenn sie durch­halten. Im Test müssen sie 6 000 Stunden und 70 000-faches An- und Ausschalten über­stehen. Die Sieger­lampe schafft das so souverän wie sieben andere. Zwei LED-Modelle allerdings schwächeln: Von Anfang an liefern sie viel weniger Licht als auf der Verpackung angegeben, bei beiden sinkt die Leistung im Laufe der Zeit. Die eine liefert schon nach 500 Stunden weniger als 80 Prozent des versprochenen Lichts. Dazu flimmert sie störend. Beides führt zur Abwertung. Auch drei Leucht­stoff­lampen werden wegen deutlich zu kurzer Lebens­dauer abge­wertet. Eine davon fällt schon nach 840 Stunden Brenn­dauer aus, noch deutlich eher als die untersuchten Halogen­lampen. Sie stammt ausgerechnet vom selben Produzenten, der auch den Testsieger herstellt.

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