Die Preise für Energiesparlampen steigen um 20 bis 25 Prozent. Als Grund nennen die Anbieter den Preisanstieg für seltene Erden – um bis zu 1 000 Prozent allein im vergangenen Jahr. Diese Metalle, zum Beispiel Europium, Terbium und Yttrium, haben sich wegen der großen Nachfrage weltweit verknappt, sind aber wegen ihrer außergewöhnlichen Eigenschaften unentbehrlich bei der Herstellung von LED- und Kompaktleuchtstofflampen. China, das derzeit mehr als 95 Prozent der seltenen Erden für den Weltmarkt liefert, hat zudem die Ausfuhr eingeschränkt. Gute Energiesparlampen im letzten Test kosteten zwischen 2 und 7 Euro (siehe „Sparlampen“ aus test 09/2011). Auch nach einer Preiserhöhung bleiben sie deutlich preiswerter als die beiden sehr guten LED-Lampen im Test mit Preisen von 40 und 45 Euro. Gegenüber Glühbirnen bleibt auch die Wirtschaftlichkeit der Kompaktleuchtstofflampen bestehen: Wegen des bis zu 80 Prozent geringeren Stromverbrauchs und der mindestens sechsmal längeren Lebensdauer machen sie sich oft schon nach einigen Monaten bezahlt.

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