Wärmedämmung: Warm eingepackt

Energiesparen Meldung

Chancen: Die meisten Häuser in Deutschland sind vor 1979 gebaut worden. Viele Altbauten verbrauchen zwei Drittel mehr Energie als ein heutiger Neubau – vor allem wegen des schlechten Wärmeschutzes. Wer Dach und Wände dämmt, kann die Heizkosten stark reduzieren.

Kosten: Der Rundum-Wärmeschutz eines Einfamilienhauses schlägt mit etwa 30 000 Euro zu Buche. Eine Dachdämmung ist schon für wenige Tausend Euro machbar.

Fördermittel: Die Dämmung älterer Häuser fördert die KfW im CO2-Gebäudesanierungsprogramm – entweder mit deutlich zinsvergünstigten Darlehen mit Tilgungszuschüssen in Höhe von 5 oder 12,5 Prozent der Kreditsumme oder mit „Bargeld“: 8 750 Euro für Altbauten, deren Energiebedarf nach der Sanierung mindestens 30 Prozent unter dem eines Standardneubaus liegt, und 5 000 Euro für Altbauten, die dann nicht mehr Energie als ein Neubau verbrauchen. Bei höherem Energiebedarf sind immerhin noch bis zu 2 500 Euro Zuschuss möglich, wenn mehrere Maßnahmen, zum Beispiel die Dämmung von Dach und Kellerdecke sowie die Modernisierung der Heizung, in Angriff genommen werden.

test-Kommentar: Wärme, die nicht aus dem Haus entweichen kann, muss die Heizung gar nicht erst bereitstellen. Eine optimale Dämmung sollte deshalb Priorität haben.

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