Die Geiz-Offensive im Handel führt dazu, dass billige Elektrogeräte mit unzeitgemäß hohem Stromverbrauch oft ohne deutlich sichtbares Energielabel angeboten werden. Solche Stromfresser belasten die Umwelt und verschlechtern die Kostenbilanz für den Kunden. Nach Beobachtungen der Deutschen Umwelthilfe DUH wird auf die gesetzlich vorgeschriebene, deutlich sichtbare und nicht verdeckte Kennzeichnung des Energieverbrauchs offenbar systematisch verzichtet. Der Umweltverband hatte Saturn und Mediamarkt im Vorweihnachtsgeschäft verklagt, weil sie nicht auf eine Abmahnung reagierten, künftig alle Geräte wie vorgeschrieben zu deklarieren. Die Stiftung Warentest ermittelt und bewertet im Test großer Haushaltsgeräte stets auch den Energieverbrauch. Den Mehrpreis eines guten Geräts spart man durch einen niedrigen Stromverbrauch im Laufe der Betriebszeit oft wieder ein.

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