Autos sollen künftig im Verkaufsraum auch mit einem Energielabel gekennzeichnet werden. Der Bundesrat hat einem solchen Gesetzentwurf zugestimmt. Verbraucher kennen die Energielabel von Haushaltsgeräten. Sie können sich beim Kauf daran orientieren. Verbraucher- und Umweltverbände kritisieren jedoch die vorgesehene Berechnung des Labels bei Autos. So erhalten nicht die Modelle mit dem niedrigsten Verbrauch und Kohlendioxidausstoß die beste Einstufung. Vielmehr dürfen schwerere Autos bei gleicher Einstufung mehr CO2 ausstoßen. Der Verbraucherzentrale Bundesverband vzbv rechnet vor: Autos mit über 6 Liter Verbrauch je 100 Kilometer werden noch mit A bewertet, wenn sie nur schwer genug sind, mit mehr als 8 Litern gibt es noch ein B. Ein sparsamer Kleinwagen, der nur 4,5 Liter Kraftstoff auf 100 Kilometer verbraucht, wird wegen seines geringen Gewichts dagegen mit der schlechteren Effizienzklasse D bestraft.

Mehr zum Thema finden Sie in unserem ausführlichen Artikel „Umweltampel für PKW“ aus Finanztest 11/2011.

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