Tipps

Heizkessel. Auch als Eigentümer eines Ein- oder Zweifamilienhauses, den die Energieeinsparverordnung (EnEV) von der Nachbesserungspflicht ausdrücklich ausnimmt, sollten Sie Heizkessel, die vor 1978 aufgestellt worden sind, möglichst rasch auswechseln. Die Altkessel verbrauchen vergleichsweise viel Öl oder Gas. Ausgaben für größere Reparaturen können sinnvoller für den Kauf eines neuen Kessels mit moderner Regelung genutzt werden.

Wärmedämmung. Das nachträgliche Dämmen der obersten Geschossdecke hat sich in einem Einfamilienhaus meist schon nach zwei bis drei Jahren ausgezahlt. Zugängliche Geschossdecken können Sie ohne großes handwerkliches Geschick leicht und schnell selbst dämmen.

Solarenergie. Wer Sonnenenergie für Warmwasser und zur Unterstützung der Heizanlage nutzt, darf der neuen Verordnung gemäß den Aufwand für den Wärmeschutz reduzieren. Bedenken Sie aber: Die Kosteneinsparungen beim Wärmeschutz dürften weit geringer ausfallen als die Kosten für die Solaranlage.

Dämmwerte. Bauteile mit besseren Dämmwerten, zum Beispiel Fenster, sind meist nur unerheblich teurer als vergleichbare "normale" Bauteile. Um künftig Heizkosten zu sparen, sollten Sie sich für die höhere Wärmedämmung entscheiden.

Baumängel. Fehlerhafte Bauausführungen können den gewünschten Spareffekt deutlich vermindern und unter Umständen auch völlig zunichte machen. Mängel müssen schon während der Bauarbeiten erkannt und behoben werden. Lassen Sie sich deshalb von Fachleuten beraten und beauftragen Sie sachkundige Firmen mit den Arbeiten. Sparen Sie nicht am falschen Ende.

Mehr Infos. Die telefonische Energie-Hotline der dena: 0 8000 / 736 734; die kostenlose CD-Rom "Schlaumacher Energie" der Verbraucherzentralen.

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