Energie­ausweis Special

Wer ältere Gebäude neu vermieten oder verkaufen will, sollte jetzt nach­prüfen, wie lange seine Energie­ausweise noch gelten. Viele Ausweise laufen 2018 und 2019 aus. Legen die Eigentümer keinen gültigen Energie­ausweis vor, drohen Bußgelder bis zu 15 000 Euro. Der Energie­ausweis soll Kauf- und Miet­interes­senten dabei helfen, die Energieeffizienz einzuschätzen. Finanztest sagt, was Immobilien­besitzer wissen müssen.

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SpecialEnergie­ausweis17.04.2018
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Bedarfs­ausweis oder Verbrauchs­ausweis?

Seit rund zehn Jahren brauchen Immobilien­eigentümer gültige Energie­ausweise, wenn sie neue Mieter oder Käufer suchen. Da die Ausweise nur für zehn Jahre gültig sind, laufen viele Ausweise 2018 und 2019 aus. Neubauten müssen schon seit 2002 einen Energie­ausweis haben. Es gibt dabei zwei grund­sätzlich unterschiedliche Varianten: Der Verbrauchs­ausweis nennt den Energieverbrauch auf Basis der vergangenen 36 Monate, bereinigt um Wetter­einflüsse. Beim Bedarfs­ausweis erfasst ein Experte meist vor Ort den Zustand von Gebäude und Heizung und berechnet den Energiebedarf. Ob Eigentümer den teureren Bedarfs­ausweis erstellen lassen müssen oder ob sie mit dem güns­tigeren Verbrauchs­ausweis auskommen, hängt unter anderem vom Baujahr ab.

Das bietet unser Special Energie­ausweis

Entscheidungs­hilfe für Eigentümer. Bedarfs­ausweis oder Verbrauchs­ausweis – anhand unserer über­sicht­lichen Grafik können Sie unkompliziert ermitteln, welche Variante für Ihr Gebäude ausreicht.

Lese­hilfe für alle. Wir erläutern am Ausweisformular, was die Angaben zum Energiebedarf (Bedarfs­ausweis) beziehungs­weise Energieverbrauch (Verbrauchs­ausweis) konkret bedeuten.

Orientierungs­hilfe für Kauf- und Miet­interes­senten. Bei älteren Energie­ausweisen lagen laxere Vergleichs­werte zugrunde als bei neuen. An einem Beispiel zeigen wir, wie stark sich das auf die Bewertung inner­halb der Ampel-Farb­skala auswirkt, und geben Tipps für Mieter und Vermieter.

Heft-Artikel. Wenn Sie das Thema frei­schalten, erhalten Sie Zugriff auf das PDF zum aktuellen Artikel aus Finanztest 5/2018 sowie zu einer älteren Veröffent­lichung zum selben Thema (test 2/2015).

Miet- und Kauf­interes­senten müssen auf einiges achten

Schon in Immobilien­anzeigen sind Angaben zum Energieverbrauch beziehungs­weise -bedarf vorgeschrieben. Für Miet- und Kauf­interes­senten ist es trotzdem nicht ganz einfach, die Angaben in den Energie­ausweisen zu interpretieren. Es kommt nicht nur darauf an, ob es sich um einen Verbrauchs- oder Bedarfs­ausweis handelt, sondern auch, welche Energie­einspar­ver­ordnung bei der Ausstellung galt. Die Vergleichs­maßstäbe sind über die Jahre deutlich strenger geworden. Je nach Ausstell­datum kann ein und dasselbe Gebäude inner­halb der Ampel-Farb­skala im mitt­leren (gelben) Bereich einge­ordnet sein – oder aber in einer der schlechtesten (roten) Energieeffizienzkategorien landen.

Nutzer­kommentare, die vor dem 17. April 2018 gepostet wurden, beziehen sich auf den Artikel aus test 2/2015.

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