Seit 1. Oktober ist die Wahl zwischen Verbrauchs- und Bedarfsausweis deutlich eingeschränkt. Für Wohngebäude mit maximal vier Wohnungen, für die der Bauantrag vor dem 1. November 1977 gestellt wurde, muss ein Bedarfsausweis ausgestellt werden. Ausnahme: Häuser, die in der Zwischenzeit saniert wurden und mindestens dem energetischen Stand der 1. Wärmeschutzverordnung entsprechen. Eigentümer dieser Gebäude können zwischen den beiden Varianten wählen. Wahlfreiheit besteht auch für alle nach 1978 errichteten Wohngebäude und grundsätzlich für alle Nichtwohngebäude. Sonderfall: Wenn Eigentümer für Sanierungsmaßnahmen Fördermittel der öffentlichen Hand beantragen, zum Beispiel KfW-Kredite, muss ein Bedarfsausweis vorgelegt werden.

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