Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) hat den Förderkatalog für ihr besonders günstiges Gebäudesanierungsprogramm jetzt erweitert. Für umfangreiche Energiesparmaßnahmen an Gebäuden mit Baujahr vor 1979, etwa eine Kombination aus Wärmedämmung und neuer Heizung, konnten Hauseigentümer schon bisher Kredite bis zu 250 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche beantragen. Neu ist: Erreicht das Gebäude nach der Sanierung die niedrigen Energiewerte für Neubauten, gibt es 20 Prozent Schuldenerlass.

Außerdem fördert die KfW im Gebäudesanierungsprogramm jetzt auch einzeln den Austausch von Heizungen (Gas-, Öl- und Kohleeinzelöfen, Kohlezentralheizungen und Nachtspeicheröfen) sowie den Ersatz von alten Heizkesseln durch Brennwertkessel in Kombination mit Solarkollektoranlagen. Dafür gibt es ein Darlehen bis zu 80 Euro pro Quadratmeter.

Für Energiesparhäuser und Passivhäuser mit sehr niedrigem Energieverbrauch erhalten Bauherren und Käufer bis zu 50 000 Euro Kredit zu einem Effektivzins von 2,83 bis 3,14 Prozent bei zehn Jahren Zinsbindung (Stand: 26. Mai). Für die übrigen geförderten Maßnahmen beträgt der Effektivzins nur 1,81 bis 2,12 Prozent.

Weitere Informationen gibt es über das Infotelefon der KfW (0 180 1/33 55 77) oder online.

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