Die meisten Herzpatienten müssen nicht auf Sex verzichten. Das ist die frohe Botschaft der American Heart Association. „Sexuelle Aktivität verursacht weniger als einen von hundert akuten Herzinfarkten“, schreiben die Experten. Ihre Empfehlung: Nach einer erstmals diagnostizierten Herz-Kreislauf-Erkrankung oder einem Infarkt sollten Patienten vom Arzt klären lassen, wie hoch ihr Risiko für Komplikationen sei. Für Patienten mit stabilem Krankheitsverlauf seien die Risiken sexueller Aktivität in der Regel gering. Patienten mit schwerer Herzerkrankung oder starken Symptomen bei geringfügiger körperlicher Aktivität hingegen sollten so lange auf Sex verzichten, bis sich ihr Zustand durch die Therapie stabilisiert habe. Generell könne eine medizinische Reha und regelmäßige körperliche Aktivität das Risiko für Herz-Kreislauf-Komplikationen beim Sex verringern. Details (auf Englisch) unter: http://circ.ahajournals.org/content/early/2012/01/19/CIR.0b013e3182447787.full.pdf

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