Das Warten auf Biber-Emojis hat ein Ende.

Emojis sollen Gefühls­reaktionen auf elektronischem Wege über­mitteln – kurz und schnell. Der Herbst bringt 117 neue Emojis auf Handys und Tablets – sowohl für Android als auch für iOS. Wir stellen hier schon mal einige davon vor. Und zeigen ein paar Fall­stricke, auf die man beim Versenden von Emojis achten sollte.

Ninja und Biber bald auf dem Handy

Die neuen Icons erweitern die Vielfalt darstell­barer Gender-Identitäten und sexueller Orientierungen. Ansonsten sind etwa Ninjas, ein Boomerang und ein Fondue-Topf dabei – und viele Tiere: ausgestorbene Arten wie Mammut und Dodo, aber auch Eisbär und Biber. Für den Biber hatten sich neben Kanadiern vor allem lesbische Frauen eingesetzt, da er ihnen im eng­lischen Sprach­raum als Sexting-Symbol dient. Übrigens kann jeder neue Emojis vorschlagen – unter unicode.org.

Kängurus und Cupcakes

Ein und derselbe Satz kann durch ein Emoji eine völlig neue Bedeutung bekommen: So kann „Du bist aber lustig“ nett und erheitert rüber­kommen – oder einen genervt ironischen Unterton trans­portieren. Es gibt ein schwitzendes und ein frierendes Emoji, um Empfindungen bei warmen oder kaltem Wetter darzustellen. Und natürlich dürfen Tiere nicht fehlen: vom Känguru über den Schwan bis zum Wasch­bär ist (fast) alles vertreten. Für hung­rige Nutzer gibt es etwa eine Mango oder einen Cupcake. Insgesamt kann man zwischen fast 2000 Emojis wählen.

Verliebt, verfroren, verschwitzt: Jeder Anbieter kann die Vorlagen an sein spezi­fisches Emoji-Design anpassen.

Emojis gehören zum Stan­dard

Die neuen Emojis sind Teil des interna­tionalen Stan­dards Unicode 13.0. Diesen Stan­dard bestimmt das Unicode-Konsortium, eine Non-Profit-Organisation.

Smiley ist nicht immer gleich Smiley

Auch wenn Unicode für jedes Schriftzeichen einen einheitlichen digitalen Code fest­legt, müssen Smileys nicht auf jedem Smartphone gleich aussehen. So stellen etwa unterschiedliche Betriebs­systeme die Emojis unterschiedlich dar. Ein grinsender Smiley sieht bei Apple anders aus als bei Android. Das kann etwa bei SMS zu Komplikationen führen.

Tipp: Welche Unterschiede es sonst noch zwischen Android- und Apple-Handys gibt, zeigt unser großer Smartphone-Test.

Diese Meldung ist erst­mals am 24. Februar 2018 auf test.de erschienen. Sie wurde am 19. September 2020 aktualisiert.

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