Verliebt, verfroren, verschwitzt: So ähnlich wie hier abge­bildet werden die neuen Emojis aussehen. Jeder Anbieter kann die Vorlagen an sein spezi­fisches Emoji-Design anpassen.

Beim Chatten lassen sich bestimmte Aussagen sehr schnell falsch verstehen. Um das zu vermeiden, gibt es Emojis. Damit kann der Nutzer seinen Gefühlen auf elektronischem Wege Ausdruck verleihen. Ab Sommer sollen 157 neue Emojis die Hand­ynutzer erfreuen. Wir stellen schon einmal ein paar davon vor.

Kängurus und Cupcakes

Ein und derselbe Satz kann durch ein Emoji eine völlig neue Bedeutung bekommen: So kann „Du bist aber lustig“ nett und erheitert rüber­kommen – oder einen genervt ironischen Unterton trans­portieren. Fleißige Schreiber haben mit den 157 neuen Emojis künftig noch mehr Auswahl: Zum Beispiel gibt es ein schwitzendes und ein frierendes Emoji, um Empfindungen bei warmen oder kaltem Wetter darzustellen. Mit dabei sind auch zahlreiche Tiere, darunter ein Känguru, ein Schwan und ein Wasch­bär. Für hung­rige Nutzer gibt es etwa eine Mango oder einen Cupcake. Insgesamt kann man zwischen 2777 Emojis wählen.

Emojis gehören zum Stan­dard

Die neuen Emojis werden voraus­sicht­lich im August oder September 2018 auf den Handys zu sehen sein. Sie sind dann Teil des interna­tionalen Stan­dards Unicode 11.0. Diesen Stan­dard bestimmt das Unicode-Konsortium, eine Non-Profit-Organisation.

Smiley ist nicht immer gleich Smiley

Auch wenn Unicode für jedes Schriftzeichen einen einheitlichen digitalen Code fest­legt, müssen Smileys nicht auf jedem Smartphone gleich aussehen. So stellen etwa unterschiedliche Betriebs­systeme die Emojis unterschiedlich dar. Ein grinsender Smiley sieht bei Apple anders aus als bei Android (siehe auch unsere Meldung Freud und Leid in Kurznachrichten).

Tipp: Welche Unterschiede es sonst noch zwischen Android- und Apple-Handys gibt, zeigt unser Produktfinder Handys. Aktuell haben wir auch die Update-Politik der Handyanbieter getestet. Dabei zeigte sich: Viele Handys haben Sicher­heits­lücken, weil die Anbieter sie nicht regel­mäßig aktualisieren.

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