Eltern, die noch während der dreijährigen Elternzeit ein weiteres Kind bekommen, können trotzdem die vollen drei Jahre nutzen. Wenn sich die beiden Elternzeiten überschneiden, dürfen Vater oder Mutter die Elternzeit für das zuerst geborene Kind abbrechen, um mit der Elternzeit für das nächste zu beginnen, entschied das Bundesarbeitsgericht. Maximal zwölf nicht genommene Monate können sie später nehmen. Zwar muss der Arbeitgeber der Übertragung zustimmen, doch kann er dies nur innerhalb von vier Wochen ablehnen, wenn dringende betriebliche Gründen vorliegen (Az. 9 AZR 391/08).

Dieser Artikel ist hilfreich. 381 Nutzer finden das hilfreich.