Elterngeld bekommen ausnahmsweise auch Eltern, die zeitweise nicht in Deutschland leben. Die Ausnahme gilt für:

  • Beschäftigte, die vom Arbeitgeber oder Dienstherrn zeitlich begrenzt ins Ausland geschickt werden. Dazu zählen Beschäftigte deutscher Botschaften oder Personen, die für Deutschland in Organisationen wie den Vereinten Nationen arbeiten.
  • Entwicklungshelfer oder Personen, die zum Entwicklungshelfer geschult werden. Als Entwicklungshelfer gilt nur, wer sich für einen anerkannten Träger wie den Deutschen Entwicklungsdienst mindestens zwei Jahre verpflichtet und „ohne Erwerbsabsicht“ Dienst leistet.
  • Missionare anerkannter evangelischer oder katholischer Missionswerke.

Das Elterngeld dürfen nicht nur die Angehörigen dieser Berufsgruppen beantragen, sondern auch Ehepartner oder eingetragene Lebenspartner.

Die neue Sozialleistung bekommen Eltern für Kinder, die ab 2007 geboren werden. Wer teilweise oder ganz im Job pausiert, um sein Kind zu betreuen, erhält 67 Prozent des bisherigen Nettolohns für maximal 12 Monate.

Maximal gibt es 1 800 Euro im Monat, mindestens aber 300 Euro. Beteiligt sich auch der Partner für mindestens zwei Monate an der Kinderbetreuung, bekommt das Paar zusammen 14 Monate lang Elterngeld.

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