Werdende Väter und Mütter, die Überstunden leisten und danach Freizeitausgleich oder Bezahlung wählen können, sollten die Auszahlung in Betracht ziehen. Denn Überstundenlohn gilt als normaler Arbeitslohn und er fließt somit in die Berechnung des Elterngelds ein.

Das Elterngeld beträgt 67 Prozent des durchschnittlichen Nettolohns der letzten zwölf Monate vor dem Monat der Geburt. Wer etwa in dem Zwölfmonatszeitraum netto 24 000 Euro verdiente und in dieser Zeit zudem durch Überstunden noch netto 1 000 Euro erhalten hat, erhöht dadurch sein monatliches Elterngeld nach der Geburt um über 50 Euro.

Allerdings sind Überstunden bei schwangeren Frauen, die Vollzeit arbeiten, oft nicht möglich. Sie dürfen nach dem Mutterschutzgesetz täglich nicht länger als 8,5 Stunden arbeiten.

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