Selbstständige können beim Elterngeld im Nachteil sein. Darauf macht der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) ­aufmerksam. Das Elterngeld berechnet sich nach den Einkünften in den letzten zwölf Monaten vor der Geburt des Kindes. Honorare, die Journalistinnen verspätet erhalten, werden nicht einbezogen. In der Bezugsphase dagegen werden sie angerechnet. Anders als bei Angestellten wirken sich auch schwangerschaftsbedingte Krankheiten, in denen sie keine Einkünfte erzielen, nachteilig aus. Der DJV fordert, dass Selbstständige auf Antrag als Berechnungszeitraum für das Elterngeld das Jahr vor Beginn der Schwangerschaft wählen dürfen.

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