Check­liste: So gibt es Eltern­geld und Eltern­zeit

  • Eltern­geld­antrag. Antrags­formulare finden Sie unter familien-wegweiser.de. Beide Eltern­teile müssen unter­schreiben. Sind Sie allein­erziehend und leben Sie allein mit Ihrem Kind in der Wohnung, reicht in der Regel Ihre Unter­schrift. Senden Sie den ausgefüllten Antrag an Ihre zuständige Eltern­geld­stelle.
  • Geburts­bescheinigung. Für den Antrag brauchen Sie ferner die Geburts­bescheinigung Ihres Kindes im Original (Verwendungs­zweck „Eltern­geld“ oder „für soziale Zwecke“).
  • Krankenkasse. Legen Sie die Bescheinigung der Krankenkasse über Bezug von Mutter­schafts­geld nach der Geburt bei und die Arbeit­geber­bescheinigung über Zuschuss zum Mutter­schafts­geld nach der Geburt. Beamtinnen brauchen die Bescheinigung über Dienst­bezüge während des Mutter­schutzes nach der Geburt.
  • Einkommens­nach­weise. Als männ­licher Angestellter oder Beamter benötigen Sie in der Regel die Lohn­abrechnungen der letzten zwölf Monate vor dem Geburts­monat, als weibliche Angestellte Lohn­nach­weise für die letzten zwölf Monate vor dem Monat, in dem der Mutter­schutz begann. Selbst­ständige legen in der Regel den Steuer­bescheid aus dem Kalender­jahr vor der Geburt vor.
  • Arbeits­zeit. Arbeiten Sie als Eltern­teil während des Bezugs von Eltern­geld Teil­zeit, legen Sie nach dem Ende der Eltern­geld-Phase eine Arbeits­zeit­bestätigung des Arbeit­gebers vor.
  • Eltern­zeit­antrag. Die Eltern­zeit müssen Sie schriftlich beim Arbeit­geber anmelden (Was beim Antrag auf Elternzeit wichtig ist). Wenn Sie in der Eltern­zeit auf Teil­zeit gehen wollen, nennen Sie auch Beginn und Umfang der gewünschten Arbeits­zeitreduzierung.

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