Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) hat sein System zur Bestimmung der Hochwassergefährdung überarbeitet. Mit der Software Zürs (Zonierungssystem Überschwemmung, Rückstau und Stark­regen) können Versicherer das Risiko, dass ein Gebäude überschwemmt wird, genau beurteilen. Statt wie bisher in drei Zonen werden die Häuser jetzt in vier Gefährdungsklassen eingeteilt.

  • Klasse 4: Es kommt statistisch einmal in 10 Jahren zu einem Hochwasser.
  • Klasse 3: Es kommt statistisch einmal in 10 bis 50 Jahren zu einem Hochwasser.
  • Klasse 2: Es kommt statistisch einmal in 50 bis 200 Jahren zu einem Hochwasser.
  • Klasse 1: alle übrigen Flächen.

Pech haben Eigentümer in Gebieten der Klassen 3 und 4. Denn deren Häuser sind nach Angaben des GDV kaum versicherbar. Es handele sich dabei aber nur um 3 Prozent aller Gebäude.

Die anderen können das Überschwemmungsrisiko im Rahmen der Elementarschadenversicherung abdecken. Das ist eine Ergänzung zur Wohngebäude- und zur Hausratversicherung.

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