Jetzt heißt es „Umdenken“ für die Hersteller von Fernsehern, Videospielern oder HiFi-Anlagen: Das neue Elektro- und Elektronikgerätegesetz, das jetzt im Frühjahr in Kraft trat, legt ihnen sämtliche Kosten für das Recycling von Elektroschrott auf. Ab März 2006 müssen sie alle Geräte, die bei den kommunalen Sammelstellen abgegeben werden, dort abholen und wiederverwerten oder entsorgen. Dabei sind bestimmte ökologische Standards zu erfüllen. Auch die Sammelbehälter müssen von den Herstellern bereitgestellt werden. Die Verbraucher müssen nichts zahlen.

Generell gilt: Elektroschrott gehört nicht in den Hausmüll. Denn er enthält viele Stoffe, die die Umwelt belasten oder zu wertvoll sind, um sie zu beseitigen.

Einige Kommunen sind schon jetzt Vorreiter im Sinne des Umweltschutzes: So können zum Beispiel auf Berliner Recyclinghöfen schon fast alle Gerätegruppen aus privatem Elektroschrott gratis abgegeben werden.

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