Elektrorasierer von Tchibo im Schnelltest Schnelltest

Frühzeitige Bescherung: Tchibo feiert „Männerweihnacht“. Geschenke gibts zwar nicht. Aber die Angebote scheinen fast geschenkt. So zum Beispiel ein TCM-Elektro-Rasierer für 70 Euro. Gebaut hat das Gerät die Firma Remington. Im aktuellen Elektro-Rasierertest (test 12/03) war auch ein Modell von Remington dabei. Das sieht dem Tchiborasierer verdammt ähnlich. Und kostet circa 80 Euro mehr. Die Tester haben deshalb verglichen. Überraschendes Ergebnis: Das billigere Tchibogerät schneidet sogar besser ab.

Ordentliche Rasur

Im Elektrorasierertest 12/03 wurde eines deutlich: Elektrorasierer rasieren heutzutage fast alle „gut“ - keiner jedoch „sehr gut“. Das gilt auch für das Tchibogerät. Lediglich beim Rasieren eines 3-Tage-Bartes fassen Philishave oder Braun die Barthaare besser. Auch schont der Tchiborasierer gut die Haut. Allerdings gibt es auf dem Markt einige Geräte, die „sehr gut“ mit der Haut umgehen. Eines davon sogar im gleichen Preissegment wie der TCM-Rasierer.

Erfreulicher Akkuwechsel

Tchibos Rasierer hat gegenüber dem Remingtonmodell einen klaren Vorteil: den Akku. Der Ni-MH-Akku schafft pro Akkuladung vier Rasuren mehr. Außerdem ist er umweltfreundlicher, weil er bei der Entsorgung kein Cadmium hinterlässt. Im Stand-by-Betrieb verbraucht der TCM-Rasierer wenig Strom. Ansonsten fällt das Tchibomodell ebenso wie das Remingtonoriginal durch etwas lautes Vibrieren auf. Andere Rasierer können die morgendliche Rasur wesentlich ruhiger gestalten.

Akku leer - Leuchte rot

Die meisten Elektrorasierer können mittlerweile unter laufendem Wasser gereinigt werden. So auch das Tchibogerät. Der Rasierer ist wasserdicht. Eine kleine Schwäche zeigt der TCM gegenüber dem Remingtonmodell dann aber doch: Die Ladestandsanzeige ist beim Tchibogerät nur einstufig: Wenn der Akku leer wird, leuchtet die Kontrollleuchte rot auf. Das Remingtonmodell zeigt den Akkustand in sechs Stufen an.

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