Nass- oder Trockenrasur: Eine Vergleichsrechnung

Folgekosten fallen auch bei der Trockenrasur an.

Elektrorasierer kosten ein Vielfaches der Nassrasierer, bei denen man freilich ständig frische Klingen kaufen muss. Welches System ist auf lange Sicht das günstigere? Hier eine Vergleichsrechnung: Mit dem Testsieger der geprüften Nassrasierer, Gilette Mach3 Turbo, kostet eine Rasur 16 Cent. Bei täglicher Rasur macht das eine Jahressumme von rund 58 Euro. Dafür gibt es auch schon einen Elektrorasierer – wenn auch nicht das Topmodell. Für den Gegenwert des 280 Euro teuren Philishave SmartTouch kann sich der Mann schon gut viereinhalb Jahre nassrasieren. Außerdem verursachen auch Elektrorasierer Folgekosten. Schermesser und die hauchdünnen Scherfolien werden im Laufe der Zeit stumpf oder durch Unachtsamkeit beschädigt. Gut 20 bis über 30 Euro kostet ein Set aus Folie und Klingenblock je nach Modell. Ein Ersatzscherkopf für die Philips-Rasierer kostet 16 bis 17 Euro. Davon braucht man jedoch drei Stück, die zweckmäßigerweise gleichzeitig erneuert werden. Das macht also rund 50 Euro. Tröstlich, dass der etwas umständliche Wechsel der Scherköpfe deutlich seltener erforderlich ist als der der Scherfolien und Klingenblöcke.

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