Kaufberatung Elektrorasierer: Der richtige Abschnitts-Gefährte

Im interna­tionalen Gemein­schafts­test unter der Führung der Stiftung Warentest wurden 14 Elektrorasierer für Herren geprüft. Etliche davon sind gut, einer sogar sehr gut. Das billigste Gerät im Test kostete 50 Euro, das teuerste 320 Euro. Trotz der großen Preis­unterschiede zeigte sich: Gründlich und sanft die Stoppeln stutzen – das schaffen selbst güns­tige Geräte. Bei der Wahl des richtigen Modells geht es allerdings um viel mehr als um Geld.

Elektrorasierer 12/2013

  • Braun CoolTec CT4s Wet&Dry Hauptbild Braun CoolTec CT4s Wet&Dry
  • Braun cruZer6 face Hauptbild Braun cruZer6 face
  • Braun Series 3 340s-4 Wet&Dry Hauptbild Braun Series 3 340s-4 Wet&Dry
  • Braun Series 5 5030s Hauptbild Braun Series 5 5030s
  • Braun Series 7 799cc-7 Wet&Dry Hauptbild Braun Series 7 799cc-7 Wet&Dry
  • Carrera PEP Care Nass&Trocken Hauptbild Carrera PEP Care Nass&Trocken
  • Panasonic ES-RF31-s Hauptbild Panasonic ES-RF31-s
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  • Philips PowerTouch Plus PT860/16 Hauptbild Philips PowerTouch Plus PT860/16
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TestElektrorasierertest 12/2013
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Der teuerste schnitt am schlechtesten ab

Den ersten Flaum auf der Oberlippe hegen junge Männer noch stolz. Kurz darauf steht für die meisten jedoch die erste Rasur an – und damit die Glaubens­frage: trocken oder nass? Doch die Grenzen verschwimmen: Viele Elektrorasierer kommen mitt­lerweile auch mit Gel und Schaum zurecht und lassen sich sogar unter der Dusche verwenden. Richtig über­zeugt hat das in einer exemplarischen Prüfung allerdings nicht: Die Elektronass­rasur fühlt sich zwar gut an, ist aber nicht so gründlich. Vorrangig ging es im Vergleich von 14 Elektrorasierern jedoch um deren Kern­geschäft: die Trockenrasur. Ein „Sehr gut“ gab es am Ende zwar nur für einen Rasierer. Doch auch zahlreiche andere waren in puncto Rasurqualität, Hautschonung und Hand­habung zumindest gut. Zwei Modelle schwächelten beim Drei­tagebart. Und Schluss­licht wurde ausgerechnet der teuerste Rasierer im Test: Philips’ Flaggschiff SensoTouch 3D funk­tioniert laut Anbieter auch unter der Dusche, erwies sich in der Tauch­prüfung aber als nicht wasser­dicht. Auf dem Trockenen machte er dagegen einen guten Eindruck.

Trockenrasur unter der Dusche

Männer, die sich unter der Dusche rasieren, finden im Test­feld neun dafür ausgelobte Geräte – wer seine Stoppeln vor der Elektrorasur einschäumen will, sieben. Praktisch: Alle lassen sich unter fließendem Wasser reinigen. Lästiges Pusten und Ausklopfen der Rasierköpfe ist Vergangenheit.

Tipp: Reinigen Sie den Scher­kopf nach jeder Rasur. Ist er mit Bart­stoppeln verstopft, leidet das Ergebnis. Braun Series 7, Panasonic ES-RT81-s und Philips SensoTouch 3D besitzen eine Reinigungs­station, die den Rasierer säubern und laden kann. Das ist komfortabel, geht aber wegen der Kosten für Reinigungs­mittel ins Geld

Kühlung für gereizte Haut

Männern, deren Haut nach dem Rasieren gerötet ist, brennt oder juckt, könnte eine Neuerung helfen, mit der die Firma Braun aufwartet: Im Scher­kopf des Braun Cooltec steckt ein Kühl­element aus Aluminium. Es lässt sich per Knopf­druck einschalten und soll Hautrei­zungen vermindern. Unsere Probanden waren begeistert – und gaben dem Cooltec in Sachen Hautschonung die beste Note. Vergleichs­weise sanft zur Haut sind allerdings auch andere Rasierer

Qualität gibts auch günstig

Alles in allem sind Elektrorasierer tech­nisch ausgereift. Umso erstaunlicher die Preis­unterschiede: Nur 71 Euro kostet der güns­tigste Gute. Für den Testsieger werden dagegen 299 Euro fällig, für den abge­soffenen Philips SensoTouch 3D sogar 320 Euro – beide inklusive Reinigungs­station. Die Modelle mit Wasch­anlage gibt es für weniger Geld auch ohne Reiniger mit ähnlicher Ausstattung.

Tipp: Prüfen Sie beim Kauf, ob der Rasierer gut in der Hand liegt und sein Summen angenehm ist. Achten Sie auf die Ausstattung, ob sich etwa der Trimmer für Ihre Bedürf­nisse eignet, ein Lang­haar­schneider integriert oder eine Nass­rasur möglich ist.

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