Elektronische Gesundheitskarte Meldung

Wann die elektronische Gesundheitskarte bundesweit kommt, ist noch völlig offen.

Versuchsweise wird jetzt die elektronische Gesundheitskarte eingeführt: in Bochum, Bremen, Essen, Flensburg, Heilbronn, Ingolstadt, Löbau, Trier, Wolfsburg und Zittau. Wann sie bundesweit kommt, ist völlig offen. Sie enthält dieselben Daten wie die bisherige Versichertenkarte: Name, Geburtsdatum, Geschlecht, Anschrift. Hinzu kommen Krankenkasse, Versichertennummer und ob das Mitglied selbst versichert ist, mitversi­cherter Familienangehöriger oder Rentner. Bei über 15-­Jährigen trägt sie ein Foto. Rezepte werden auf dem Chip abgelegt. Allein das soll jährlich 300 Millionen Euro einsparen. Außerdem ersetzt die Karte den Auslandskrankenschein.

Zusätzlich können weitere Infos auf einem Chip gespeichert werden – aber nur mit Zustimmung des Versicherten. Beispiele: Welche Medikamente bisher verordnet wurden, Notfall­informationen wie Blutgruppe und Vorerkrankungen, Teilnahme an Disease-Management-Programmen für chronische Erkrankungen, oder Arzneimittelrisiken wie Allergien, Unverträglichkeiten und Wechselwirkungen.

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