Ein Renault Zoe zieht Strom an einer Ladesäule vor der Stiftung Warentest in Berlin. Die Details zu dieser Säule – und zum betankten Auto – lesen Sie weiter unten.

Soll ich mir ein Elektro­auto kaufen? Das fragen sich immer mehr Auto­fahrer. Jeder vierte Haushalt in Deutsch­land plant in den nächsten zehn Jahren, ein E-Auto zu fahren. Der Staat fördert die Anschaffung und erhöhte die Prämien im Juli 2020 deutlich. Die Stiftung Warentest gibt einen Über­blick über Steuer­vorteile, Kauf­prämien und mögliche bundes­länderbezogene Zuschüsse und zeigt, ob sich spezielle Strom­tarife fürs Laden lohnen. Die Auto­strom­tarife haben wir im Januar 2020 erhoben.

Kompletten Artikel freischalten

TestElektro­auto10.07.2020
Sie erhalten den kompletten Artikel.

Das bietet der Auto­strom-Über­blick der Stiftung Warentest

Auto­strom­tarife. Die Tabelle zeigt 28 spezielle Auto­strom­tarife für das Laden eines E-Autos zu Hause. Acht sind bundes­weit erhältlich, die anderen nur regional. Tatsäch­lich sind viele Auto­strom­tarife deutlich güns­tiger als Haus­halts­strom­tarife. Wer sie nutzen möchte, benötigt einen zweiten Stromzähler. Erhoben haben wir die Tarife im Januar 2020.

Rechner. Nach dem Frei­schalten hilft Ihnen ein Rechner zu ergründen, ob Sie zu Hause güns­tiger mit klassischem Strom laden oder mit einem besonderen Auto­strom­tarif. Sie finden den Rechner im Text „E-Auto zu Hause laden“.

Staatliche Förderung. Wir erklären, von welchen Fördermaß­nahmen aus Kauf­prämie und Steuer­vorteilen E-Auto­besitzer profitieren können. Im Juli 2020 wurde die Förderung deutlich verbessert. Wir haben die entsprechenden Werte in diesem Bericht am 10. Juli 2020 aktualisiert. Die Angaben zu den Tarifen in Tabelle Auto­strom­tarife haben wir nicht aktualisiert.

Wall­box. Mit der Auto­strom­steck­dose Wall­box lassen sich E-Autos schnell und sicher zu Hause laden. Wir sagen, welche Zuschüsse es zur Installation und den Kauf der Box gibt.

E-Autos: Mehr staatliche Zuschüsse bis Dezember 2021

Noch ist das E-Auto in Deutsch­land ein Nischen­produkt. Doch das soll sich ändern. Der Staat hilft kräftig mit. Käufer und Leasingnehmer von neuen E-Autos und Hybridfahr­zeugen erhalten seit Juni 2020 mehr Förderung. Befristet bis zum 31.12.2021, werden E-Autos mit ­einem Listen­preis bis zu 40 000 Euro jetzt mit insgesamt 9 000 Euro bezu­schusst (bislang 6 000 Euro). Bei einem Listen­preis von über 40 000 Euro, gibt es 7 ​500 Euro (bisher 5 000 Euro). Wer ein neues Plug-in-Hybridfahr­zeug in dieser Preisklasse kauft, erhält nun 5 625 Euro. Liegt der Listen­preis des Hybriden unter 40 000 Euro, werden 6 750 Euro gezahlt. Die erhöhten Zuschüsse gelten rück­wirkend für Neuwagen mit Zulassung ab dem 4. Juni 2020. Mehr auf der Website des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (bafa.de).

Zusätzliche Hilfen von Energieanbietern und Bundes­ländern

Auch Energieanbieter wollen die Elektromobilität ankurbeln. Einige Stadt­werke unterstützen ihre Kunden, wenn sie sich ein E-Auto kaufen. Voraus­setzung ist, dass Kunden eine Kopie ihrer Zulassung an das Stadt­werk schi­cken. Solche Zuschüsse können Interes­senten – wie bei allen anderen Förderungen auch – mit der staatlichen Kauf­prämie kombinieren. Außerdem gibt es Bundes­länder und Städte, die Kauf oder Installation einer privaten Lade­station fördern.

E-Mobilität – Ökostrom ist ein Muss

Elektromobilität soll den Klima­schutz verbessern. Deshalb versteht es sich von selbst, dass es sinn­voll ist, E-Autos mit Ökostrom zu laden. Der Abschluss führt zwar nicht auto­matisch zu mehr Wind­rädern und Solar­anlagen. Doch viele Ökostromanbieter setzen mit dem Geld ihrer Kunden wichtige Projekte um, die die Energiewende beschleunigen.

Eine Ladesäule in Berlin

Im Bild oben sehen Sie eine Ladesäule. Sie steht vor dem Gebäude der Stiftung Warentest in Berlin – und ein Renault Zoe zieht dort Strom. Der Wagen war im Jahr 2018 das am häufigsten in Deutsch­land verkaufte E-Auto. Mit einer vollen Batterie kann das Auto – laut ADAC – bis zu 300 Kilo­meter weit fahren. Die Ladesäule im Bild ist eine von 20 650 Strom­tank­stellen in Deutsch­land. Diese Säule in Berlin wird von Innogy betrieben. Kunden von mindestens vier verschiedenen Mobilitäts­anbietern können sie nutzen. Dazu brauchen sie eine Ladekarte oder eine App. Die Kilowatt­stunde kostet abhängig vom Anbieter 29, 39 oder 43 Cent.

Jetzt freischalten

TestElektro­auto10.07.2020
1,50 €
Sie erhalten den kompletten Artikel.

Wie möchten Sie bezahlen?

  • Unser Tipp
    test.de-Flatrate

    Freier Zugriff auf alle Testergebnisse und Online-Artikel für 7,90 € pro Monat oder 54,90 € im Jahr. Abonnenten von test oder Finanztest zahlen die Hälfte.

    Flatrate neu erwerben

  • Diesen Artikel per PayPal kaufen
  • Diesen Artikel per Handy kaufen
  • Gutschein einlösen
Preise inkl. MwSt.
  • kauft alle Testprodukte anonym im Handel ein,
  • nimmt Dienstleistungen verdeckt in Anspruch,
  • lässt mit wissenschaftlichen Methoden in unabhängigen Instituten testen,
  • ist vollständig anzeigenfrei,
  • erhält nur knapp 5 Prozent ihrer Erträge als öffentlichen Zuschuss.

Dieser Artikel ist hilfreich. 32 Nutzer finden das hilfreich.