Technik: Wie funktioniert das eigentlich?

Elektrische Zahnbürsten Test

Ob rund oder länglich wie eine herkömmliche Handzahnbürste – alle getesteten Bürsten reinigen „gut“ und gehen dabei schonend mit dem Zahnfleisch um.

Moderne elektrische Zahnbürsten können grob in zwei Kategorien unterteilt werden.

Elektrobürsten mit runden Bürsten­köp­fen

Sie führen rotierende Bewegungen in einem Winkel von 70 bis 90 Grad aus mit einer Frequenz von bis zu 73 Hertz. Das entspricht 4 400 Schwingungen pro Minute. Manches Modell (zum Beispiel die Braun Oral-B Professional Care 8500) kombiniert diese Schwingung mit einer pulsierenden Bewegung in einer Frequenz von 333 Hertz (20 000 Schwingungen pro Minute).

„Schallaktive“ Zahnbürsten mit meist länglichen Bürstenköpfen

Sie schwingen in einer Frequenz von 250 Hertz bis etwa 350 Hertz – das entspricht etwa 15 000 bis 21 000 Schwingungen pro Minute. Der Begriff „schallaktiv“ oder „sonic“ hat sich für diese Geräte zwar eingebürgert, führt aber eigentlich in die Irre. Denn es ist keineswegs der Schalldruck, der die Reinigungsleistung erbringt. Sie ist vielmehr auf die schnelle Bewegung der Borsten zurückzuführen. Eine Rolle spielt dabei auch die Amplitude, also der Weg, den die Borsten bei der Schwingungsbewegung zurücklegen. Häufig werden schallaktive Zahnbürsten als Ultraschallzahnbürsten bezeichnet. Ultraschall beginnt jedoch erst ab einer Frequenz von etwa 20 Kilohertz. Diesen Bereich erreichten im Test nur die Ultrasonex und die Bürste von Tchibo. Besser als andere Modelle reinigen sie aber nicht.

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