Eishotels Meldung

Nichts für Frostbeulen: Die Zimmertemperatur in Eishotels liegt bei minus fünf Grad.

Die kühle Pracht hält nur eine Saison. Eishotels müssen jedes Jahr aus vielen Tonnen Eis und Schnee neu errichtet werden – und sie werden immer größer, denn die Nachfrage steigt. Die älteste Anlage steht im schwedischen Jukkasjärvi, rund 200 Kilometer nördlich des Polarkreises. Eine Übernachtung hier, so die Webseite, sei ein Muss für den modernen Abenteurer, sozusagen ein echt cooles Erlebnis. Im Verhältnis zur Außentemperatur von zirka minus 30 Grad ist es in den Zimmern und Suiten bei rund minus fünf Grad geradezu kuschelig. Geschlafen wird auf Eisblöcken, auf denen dicke Matratzen liegen. Die Gäste liegen in Schlafsäcken auf Rentierfellen. Buchen kann man entweder direkt (www.icehotel.com) oder über Pauschalarrangements beispielsweise bei den Veranstaltern Dertour, Troll Tours und Wolters. Auch in den Alpen gibt es fünf Iglu-Hotels aus Schnee, zum Beispiel auf der Zugspitze. Hier schlafen die Gäste in Expeditionsschlafsäcken, die bis minus 40 Grad warm halten. Das Abendbrot, ein original Schweizer Käsefondue, und das Frühstück sind im Preis enthalten. Eine Übernachtung kostet zwischen 45 und 99 Euro (www.iglu-dorf.com).

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