Eine doppelte Preisauszeichnung von Waren in Mark und Euro und Informationsmaterial mit Umrechnungshilfen und Beispielen ­ das sollte nach der "freiwilligen Selbstverpflichtung des deutschen Einzelhandels" selbstverständlich sein. Doch eine Stichprobe der Verbraucher-Zentrale Nordrhein-Westfalen in 567 Geschäften ergab ein ernüchterndes Bild: Nur jedes zehnte Geschäft wies die Preise durchgängig auch in Euro aus. Gerade mal jeder dritte Laden rechnete die Summe auf dem Kassenbon von Mark in Euro um. Und nur in 4 Prozent der untersuchten Geschäfte lag Informationsmaterial aus. "Heftigen Nachholbedarf" sieht Thomas Bieler von der Verbraucher-Zentrale NRW " auch bei vielen bundesweit vertretenen Ketten". So sei das Thema Euro bislang an den Filialen von Strauss Innovation spurlos vorbeigegangen. "Fast vorbildlich" präsentierten sich dagegen die DM Drogerie-Märkte und die Filialen von C&A und Peek & Cloppenburg.

Dieser Artikel ist hilfreich. 64 Nutzer finden das hilfreich.