Einwegpfand Meldung

Ab Mai 2006 müssen Verbraucher bei der Rückgabe von Einwegdosen oder -flaschen nicht mehr darauf achten, wo sie diese gekauft haben. Die Verpackungen werden dann nur noch nach dem Material unterschieden: Kunststoff, Glas oder Metall.

Jeder Laden über 200 Quadratmeter muss dann all jene Pfandverpackungen zurücknehmen, deren Typ er selber verkauft.

Verkauft er zum Beispiel ­irgendein Getränk in Kunststoff­Einwegverpackungen, muss er ­Verpackungen aus Kunststoff aller Hersteller zurücknehmen.

Zudem wird die Pfandpflicht für Einwegverpackungen ausgedehnt. Künftig ist auch auf Erfrischungsgetränke ohne ­Kohlensäure und alkoholhaltige Mischgetränke Einwegpfand ­fällig. Pfandfrei bleiben Säfte, Milch, Wein und Spirituosen, Diätgetränke sowie Getränke in ökologisch vorteilhaften Einwegverpackungen. Das sind etwa Kartonverpackungen oder Folien-Standbodenbeutel.

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