Eintritts­karten Keine Gebühr für Versand per E-Mail

Eintritts­karten - Keine Gebühr für Versand per E-Mail
Abrechnung. Wer sein Konzert-Ticket selbst ausdruckt, muss keine Gebühr zahlen. © Thinkstock, Stiftung Warentest (M)

Eventim und andere Tickethändler berechnen Gebühren für die elektronische Über­mitt­lung von Eintritts­karten an Kunden. Für den Anbieter sei das jedoch mit keinerlei Kosten verbunden, die eine pauschale Service­gebühr recht­fertigen würden, argumentiert das Land­gericht Bremen in einem Muster­prozess.

Gebühr nur bei tatsäch­lichen Kosten

Das Gericht entschied: Wer im Internet Eintritts­karten für Veranstaltungen verkauft, darf keine pauschalen Gebühren für Tickets zum Selbst­ausdrucken erheben. Nur wenn der Versand zusätzliche Kosten verursacht, könnten sie dem Kunden berechnet werden (Az. 1 O 969/15).

Urteil noch nicht rechts­kräftig

Geklagt hatte die Verbraucherzentrale Nord­rhein-West­falen gegen Eventim. Das Urteil ist noch nicht rechts­kräftig. Eventim hat inzwischen Berufung einge­legt. Sollte der Tickethändler in der letzten Instanz verlieren, können Kunden die Erstattung dieser zu Unrecht erhobenen pauschalen Service­gebühren von ihm verlangen.

Diese Meldung erschien erst­mals am 28. September 2016 auf test.de. Sie wurde am 13. Oktober 2016 aktualisiert.

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hagli am 10.10.2016 um 20:03 Uhr
Keine Gebühr für Versand per E-Mail

Endlich hat ein Gericht der Unsitte, Gebühren für den Versand v. Eintrittskarten per E-Mail zu erheben,
Einhalt geboten! Das war der Grund warum ich nicht mehr bei Evemtim bestellt habe.
Sollte Eventim Berufung einlegen, wird die Verbraucherzentrale Nord­rhein-West­falen hoffentlich weiter
gerichtliche Klärung verfolgen, auch in der nächsten Instanz. Solchen Geschäftsgebaren muß das Handwerk gekegt werden!!!!!!
Eventim sollte sich ein Beispiel an der DB nehmen: der Versand per mail des online-tickets zum Selbst-
ausdrucken ist kostenlos.