Einsicht in die Patienten­akte Test

Jeder Arzt in Deutsch­land ist verpflichtet, genau zu notieren, wie er seine Patienten behandelt, welche Unter­suchungen und Therapien er veranlasst hat. In der Regel müssen Mediziner die Akten zehn Jahre lang aufbewahren. Was viele Patienten nicht wissen: Sie haben das Recht, ihre Kranken­unterlagen beim Arzt einzusehen. Einfach durch­zusetzen ist dieses Recht aber nicht. Das zeigt eine Stich­probe der Stiftung Warentest. test sagt, für wen ein Blick in die Patienten­akte wichtig sein kann und wie Sie Ihr Recht durch­setzen.

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TestEinsicht in die Patienten­aktetest 08/2015
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Nur bei 3 von 12 Testern waren die Unterlagen in Ordnung

Die Daten in der Patienten­akte – auch Röntgen­bilder, Labor­werte, Operations­berichte und Briefe von über­weisenden Kollegen befinden sich darin – dienen Ärzten als Gedächt­nisstütze. Sie beweisen im Zweifel aber auch, welche Unter­suchungen und Therapien sie veranlasst haben – und welche nicht. Der Anspruch von Patienten, ihre Akte einzusehen, ist seit 2013 ausdrück­lich im Patienten­rechte­gesetz verankert und steht im Bürgerlichen Gesetz­buch. Sie können auch Kopien ihrer Patienten­akte mit nach Hause nehmen. In der Praxis ist das aber nicht so einfach: Von den zwölf Testern der Stiftung Warentest erhielten nur drei größ­tenteils voll­ständige und dazu lesbare Unterlagen.

Muster­brief zum Download

In dem Artikel erklärt test, für wen ein Blick in die Patienten­akte wichtig sein kann, wie Interes­sierte an ihre Unterlagen kommen und wie sie erkennen, ob diese voll­ständig sind. Mit dem Musterbrief von test.de (RTF-Text­datei) können Sie ganz einfach Ihre Patienten­akte beim Arzt oder Kranken­haus anfordern.

Dauer­baustelle Gesund­heits­karte

Darüber hinaus berichtet der Artikel aus test den aktuellen Stand bei der elektronischen Gesund­heits­karte: Schon lange streiten sich Politiker, Ärzte, Apotheker, Vertreter von Kliniken und Krankenkassen darüber. Ursprüng­lich sollte sie 2006 einge­führt werden. Die Idee war, die medizi­nische Versorgung zu verbessern, indem die Gesund­heits­karte wichtige Patienten­daten für alle behandelnden Therapeuten verfügbar macht. Doch der Aufbau der erforderlichen Infrastruktur geht nur lang­sam voran. Inzwischen hat das Projekt sehr viel Geld gekostet.

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