Britische und deutsche Einlagensicherung: Bank of Scot­land schützt bis zu 250 000 Euro

Nach einer Pleite der Bank of Scot­land würde Folgendes passieren:

1. Schritt: Die gesetzliche britische Einlagensicherung FSCS schickt Kunden einen Antrag, in den sie ihre Forderungs­summe eintragen.

2. Schritt: Der FSCS prüft den Antrag und informiert Kunden schriftlich über das weitere Vorgehen. Entschädigt wird inner­halb von maximal 20 Tagen.

3. Schritt: Kunden, die mehr als 100 000 Euro Guthaben haben, erhalten zusätzlich vom Einlagensicherungs­fonds des Bundes­verbands deutscher Banken (BdB) einen Bogen, in dem ihr Guthaben inklusive Zinsen bis zur Höhe von 250 000 Euro abzüglich der von der FSCS erstatteten Summe steht.

4. Schritt: Der Sparer prüft die Summe, trägt seine Konto­nummer ein und schickt den Bogen an den BdB zurück.

5. Schritt: Der BdB über­weist das Guthaben binnen ein bis zwei Monaten.

Beispiel

Kunden­einlage

300 000 Euro

Gesetzliche Einlagensicherung Groß­britanniens (FSCS)

85 000 Pfund

Umge­rechnet am 1.3.2012

101 420 Euro

Einlagensicherungs­fonds des Bundes­verbands
deutscher Banken (BdB)

148 580 Euro

Gesichert

250 000 Euro

Im Pleitefall verloren

50 000 Euro

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