Einlagensicherung IKB Bank sichert Millionen

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Die IKB Bank bietet für eine Lauf­zeit von drei Jahren 4 Prozent Zinsen jähr­lich (siehe Produktfinder Zinsen). In unserem Zinstest in der Januar­ausgabe nannten wir die IKB Bank in einem Zug mit Instituten, die nur bis zu 100 000 Euro pro Kunde absichern. Die IKB Bank ist aber Mitglied im Einlagensicherungs­fonds deutscher Banken. Bei ihr sind Summen bis etwa 660 Millionen Euro pro Kunde sicher.

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anon am 20.03.2012 um 15:39 Uhr
@Stiftung_Warentest

"Welchen Schaden meinen Sie?" Der Schaden, der eintritt, wenn der Einlagensicherungsfonds deutscher Banken nicht zahlt. "Und welchen Irrtum?" Der Irrtum, es seien "Summen bis etwa 660 Millionen Euro pro Kunde sicher". "Die Entschädigungseinrichtung deutscher Banken (EdB), die 100.000 Euro pro Anleger und Bank absichert, speist sich aus den Beiträgen ihrer Mitgliedsbanken. Zahlen die nicht mehr, kann nur der Staat helfen, falls der das dann noch kann." Richtig, und da er den Anspruch gesetzlich festgeschrieben hat, muss er das auch. Nicht jedoch bei Summen über 100.000 EUR hinaus. Das sind Versprechungen des Einlagensicherungsfonds deutscher Banken, mit denen der Staat nichts zu tun hat. Deren angebliche "Sicherheit" kann daher nicht höher sein als die der Banken, die die Finanzierung des Fonds dominieren und entspricht ungefähr einer Anleihe einer Großbank. Würden Sie solche Anleihen als "sicher" (vergleichbar mit einer Bundesanleihe) bezeichnen?

Profilbild Stiftung_Warentest am 20.03.2012 um 13:53 Uhr
Entschädigung

@anon: Welchen Schaden meinen Sie? Und welchen Irrtum? Die Entschädigungseinrichtung deutscher Banken (EdB), die 100.000 Euro pro Anleger und Bank absichert, speist sich aus den Beiträgen ihrer Mitgliedsbanken. Zahlen die nicht mehr, kann nur der Staat helfen, falls der das dann noch kann.

anon am 19.03.2012 um 18:03 Uhr
@Stiftung_Warentest

Sie behaupten, dass Ihre falschen Aussagen richtig sind -- warum bekennen Sie sich dann nicht klar zu Ihrer Verantwortung und erklären sich bereit, den Schaden zu ersetzen, sobald sich Ihr Irrtum offenbart? Für Ihre Behauptung "Käme es etwa nach der Pleite einer Großbank zu einem massenhaften Zusammenbruch von Banken, wären alle Systeme überfordert. Der Staat müsste eingreifen, und zwar bevor es zu einer Kettenreaktion kommt." gibt es keine gesetzlich tragfähige Grundlage; im Gegenteil: Die gesetzliche Einlagensicherung beschränkt die gesetzliche und damit staatliche Haftung ausdrücklich auf 100.000 EUR. Ihre Einschätzung "Ein solches Szenario ist aber aus Sicht von Finanztest wenig wahrscheinlich" ändert daran nichts. Es bleibt dabei: Die gesetzliche Einlagensicherung ist ganz erheblich sicherer als die freiwillige und kein Anleger sollte jemals mehr anlegen als gesetzlich abgesichert ist. Wer etwas anderes behauptet ist ein Scharlatan.

Profilbild Stiftung_Warentest am 19.03.2012 um 15:45 Uhr
Einlagensicherung

@anon: Unsere Aussagen sind richtig. Natürlich können weder Sie noch wir in die Zukunft sehen. Wir können aber berichten, wie die Einlagensicherung in der Vergangenheit funktioniert hat. Dass alle Einlagensicherungssysteme nicht für den Fall geschaffen sind, dass unser Wirtschaftssystem zusammenbricht, dürfte jedem klar sein. Käme es etwa nach der Pleite einer Großbank zu einem massenhaften Zusammenbruch von Banken, wären alle Systeme überfordert. Der Staat müsste eingreifen, und zwar bevor es zu einer Kettenreaktion kommt. Ein solches Szenario ist aber aus Sicht von Finanztest wenig wahrscheinlich.

anon am 17.03.2012 um 00:30 Uhr
@Stiftung_Warentest

Nochmal: wird Finanztest für seine falschen Behauptungen geradestehen und den Schaden ersetzen, wenn der Einlagensicherungsfonds deutscher Banken die Auszahlung an Anleger verweigert? Bitte antworten Sie klar mit "Ja" oder mit "Nein", und nicht mit einem solchen ausweichenden Gewäsch. Was der Fonds in der Vergangenheit gemacht hat, ist irrelevant. Schlüsse von der Vergangenheit auf die Zukunft sind unzulässig. Griechenland war seit 1893 nicht pleite, ist also eine sichere Bank?!!! Ich wiederhole mich: Eine Anlage über 100.000 hinaus entspricht in der Sicherheit allerhöchstens der Anleihe einer großen Bank. Das ist eine Tatsache. Denn der Fonds wird ja im wesentlichen von einigen wenigen Großbanken finanziert -- wie könnte es da sicherer sein als die Anleihen dieser Banken!? Und bitte hören Sie mir auf mit grobem Propaganda-Unsinn a la "Wir gehen davon aus". Solche hohlen Wörter bringen den Leuten auch nicht ihr erspartes zurück, wenn die Zahlung verweigert wird.