Einlagensicherung Eine Grenze für alle Banken?

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Stimmt es, dass die gesetzliche Einlagensicherung von 100 000 Euro für alle Banken aus einer Gruppe gilt? Zum Beispiel für die Deutsche Bank, die Noris­bank, die Post­bank und die Berliner Bank zusammen?

Finanztest: Nein, ganz so einfach ist das nicht. Grund­sätzlich gilt: Die gesetzliche Einlagensicherung von 100 000 Euro gilt pro Bank und Kunde. Eigen­ständige Töchter von Banken gelten dabei als eigene Bank. Handelt es sich aber um Nieder­lassungen, gilt für sie keine extra Sicherung. Post­bank und Noris­bank sind zum Beispiel eigen­ständige Töchter der Deutschen Bank und haben jeweils eine eigene Einlagensicherung. Die Berliner Bank hingegen ist eine Nieder­lassung und hat keine eigene Einlagensicherung. Sie zählt zur Einlagensicherung der Deutschen Bank. Diese ist – wie auch Post­bank und Noris­bank – zusätzlich Mitglied im Einlagensicherungs­fonds des Bundes­verbandes deutscher Banken, der auf freiwil­liger Basis weit höhere Beträge pro Kunde absichert.

Tipp: Welche Banken Einlagen wie sichern, lesen Sie in der Tabelle So funktioniert die Einlagensicherung für Anleger in Deutschland im kostenfreien Bereich des Produktfinders Tages­geld.

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