Einlagensicherung Meldung

Die britische Einlagensicherung, das Financial Services Compensation Scheme (FSCS), hat die maximale Entschädigungs­summe für den Fall einer Bank­pleite am 30. Januar 2017 von 75 000 auf 85 000 britische Pfund pro Sparer erhöht. Das entspricht aktuell einem Gegen­wert von knapp 99 600 Euro. In der Europäischen Union sind im Pleitefall einer Bank 100 000 Euro pro Person und Bank gesetzlich gesichert.

Deutlich weniger als 100 000 Euro anlegen

Sparer aus Deutsch­land sollten bei Banken mit britischer Einlagensicherung wegen der Wechsel­kurs­schwankungen deutlich weniger als 100 000 Euro anlegen, damit sie im Pleitefall Guthaben plus Zinsen ersetzt bekommen. Mit hohen Zinsen locken beispiels­weise Close Brothers und First­Save Euro:

Tagesgeld: Aktuelle Zinskonditionen im Vergleich
Festgeld und Sparbrief: Aktuelle Zinskonditionen im Vergleich

Close Brothers ist über die Zins­platt­form zinspilot.de und First­Save Euro über die Platt­form welt­sparen.de abschließ­bar. Bei beiden sind aktuell nur knapp 100 000 Euro abge­sichert. Anders ist das bei britischen Banken wie zum Beispiel der Barclays Bank, der ICICI Bank oder der Bank of Scot­land, die auch dem Sicherungs­fonds des Bundes­verbandes deutscher Bank angehören. Bei ihnen sind weit über 100 000 Euro abge­sichert.

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