Tipps

  • Zoll. Übergangsweise gelten noch die jeweiligen nationalen Zollbestimmungen. Informieren Sie sich vor dem Einkauf im EU-Ausland. Details finden Sie beim Auswärtigen Amt.
  • Zahnersatz. Zahnersatz in Polen, Ungarn oder Tschechien ist günstig. Klären Sie aber mit Ihrer Krankenkasse im Vorfeld, ob und welche Kosten sie übernimmt, sonst könnten Sie auf der Arztrechnung sitzen bleiben. Vergessen Sie nicht die Kosten für Reise, Übernachtung und Verpflegung in Ihrer Kalkulation.
  • Autokauf. Der Neuwagenkauf in den EU-Nachbarstaaten kann günstig sein. Das gilt auch für die Beitrittsländer. Infos und Tipps gibts bei Stiftung Warentest.
  • Immobilien. Für den Kauf von Immobilien gelten andere Bestimmungen und Formalitäten als für bewegliche Verbrauchsgüter. Verzichten Sie deshalb auf keinen Fall auf rechtliche Beratung durch einen spezialisierten Anwalt in Deutschland oder vor Ort. Beratung ist auch deshalb wichtig, weil es beim Kauf von Zweit- oder Ferienwohnung in Polen, Ungarn, Tschechien und Zypern noch bis zu fünf Jahre verschiedene Einschränkungen geben kann. Zum Beispiel können ausländische EU-Bürger in Ungarn in vielen Gegenden um den Plattensee keine Immobilien kaufen. In den baltischen Staaten können EU-Ausländer bis 2011 zwar Häuser kaufen, die Grundstücke häufig aber nur pachten. In Malta gelten sogar dauerhafte Beschränkungen. Wenn Sie sich für den Immobilienkauf im Osten interessieren, dann sollten Sie sich regelmäßig vor Ort informieren, denn die Länder können die Beschränkungen jederzeit lockern.
  • Beratung. Hilfe finden Sie bei der Europäischen Verbraucherzentrale Kiel und dem Euro-Info-Verbraucher e.V.

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