Einkaufen im Internet Meldung

Teurer Klick. Wer online shoppen geht, muss oft Zusatz­kosten hinnehmen.

Wer auf „123Baby­land“ Waren im Wert von 1 000 Euro einkauft, muss 50 Euro extra zahlen, falls er auf Rechnung bestellt. Das hat eine Stich­probe der Verbraucherzentrale Nord­rhein-West­falen (VZ NRW) ergeben. In 120 Online­shops haben die Verbraucherschützer über­prüft, welche Aufschläge für die verfügbaren Zahlarten anfallen. Gerade bei den am häufigsten angebotenen Zahl­weisen Kreditkarte, Paypal und Rechnung langen die Händler oft kräftig zu. Das Gesetz fordert lediglich, dass eine gängige Zahlungs­art ohne Zusatz­kosten nutz­bar sein muss. Georg Tryba von der VZ NRW stören nicht nur die Aufschläge: „Hinzu kommt, dass Angaben zu den Extra­kosten auf manchen Portalen nur schwer zu finden sind.“ Am kundenfreundlichsten ist es laut Tryba, auf Rechnung oder mit Last­schrift zu bestellen. Grund: Der Kunde kann die Ware vor dem Zahlen prüfen, die Last­schrift kann er zurück­buchen, falls etwas nicht stimmt. „Am risiko­reichsten sind die Über­weisung im Voraus und die Zahlung per Kreditkarte“, sagt der Experte. „Läuft hier etwas schief, muss der Kunde sich mit dem Händler auseinander­setzen.“ Die VZ NRW plant, mehrere Anbieter abzu­mahnen.

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