Einigung im Streit um WM-Tickets Meldung

Der Streit um die Vergabebedingungen für die Tickets zur Fußball-Weltmeisterschaft ist beigelegt. Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) und das WM-Organsitionskomitee (OK) haben sich auf einen Kompromiss geeinigt. Beide Parteien haben ihm nach eigenen Aussagen vor allen Dingen deswegen zugestimmt, um langwierige Rechtsstreitigkeiten zu vermeiden. Fußballfans profitieren von deutlichen Verbesserungen.

Optionstickets

Die meisten positiven Effekte bringt die Einigung bei den so genannten Optionstickets:

  • Fans haben jetzt ein Rücktrittsrecht. Bis zum 15. April 2006 können sie ohne Angabe von Gründen aus dem Optionsprogramm wieder aussteigen. Die Bewerber erhalten dann ihr Geld inklusive aller Gebühren innerhalb von vier Wochen erstattet.
  • Der Deutsche Fußballbund (DFB) verzichtet auf die fünf Euro Bearbeitungsgebühr für Optionstickets auch dann, wenn Bewerber am Ende keine Tickets erhalten. Auch in diesen Fällen wird das Geld in voller Höhe erstattet.
  • Besteller, die ihre Optionstickets selbst abholen, müssen – anders als bisher vorgesehen – keine Zustellgebühren in Höhe von zehn Euro zahlen.

Eine Verzinsung der Vorauszahlungen, wie ursprünglich vom vzbv gefordert, wird es jedoch nicht geben.

Teamserien-Tickets

Außerdem erhalten Fußballfans die Bearbeitungsgebühren von so genannten Teamserien-Tickets teilweise erstattet. Diese Bearbeitungsgebühr fiel an, wenn sich das gewählte Team - wie etwa die Türkei - später nicht hat qualifizieren können. Statt bisher 20, 30 oder 50 Euro Bearbeitungsgebühr, werden jetzt nur noch 10, 20 oder 30 Euro fällig. Die Erstattung soll ohne Antrag innerhalb der nächsten vier Wochen erfolgen.

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