Einfach zur Kur

Unser Rat

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Inhalt

Vorbeugen. Ob Student, Arbeitnehmer, Eltern oder Rentner– um eine Kur zu beantragen, müssen Sie nicht erst warten, bis Sie schwer krank sind. Ziehen Sie lieber früh die Reiß­leine. Ambulante und stationäre Vorsorgeleistungen sollen die Gesundheit erhalten. Bei einer Reha geht es darum, die Gesundheit wieder­herzu­stellen.

Informieren. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt über Ihre Möglich­keiten für Kur oder Reha. Mit ihm müssen Sie auch den Antrag bei der Krankenkasse oder bei der Renten­versicherung stellen. Welche Kur für Sie infrage kommt, richtet sich danach, wie schwer Ihre gesundheitlichen Probleme sind. Meist gilt der Grund­satz: Ambulant vor stationär.

Anwenden. Die Kur soll Ihnen Hilfe zur Selbst­hilfe geben und Sie in die Lage versetzen, Ihre Gesundheit nach dem Aufenthalt eigen­ver­antwort­lich zu stärken. Nutzen Sie die Chance.

Krankenkassen im Internet. Wie viel Ihre gesetzliche Krankenkasse außer den kurärzt­lichen Behand­lungen und Heil­anwendungen zu Unterkunft, Verpflegung und Fahrt­kosten zuschießt, erfahren Sie in unserem Produktfinder Gesetzliche Krankenkassen. Sie können dort 75 gesetzliche Krankenkassen zum Beispiel nach Zusatz­beitrag und Extra­leistungen für Familien oder chro­nisch Kranke filtern.

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Profilbild Stiftung_Warentest am 12.10.2017 um 14:08 Uhr
Privat Versicherte

@Südhof: Im Artikel geht es vornehmlich um die Kostenübernahme der Krankenkassen für eine Kur, am Rande um die Reha-Leistungen der gesetzlichen Rentenversicherung. Privat Versicherte schauen in die Bedingungen ihres Tarifes. Denn für welche Kuren in welchem Umfang der private Krankenversicherer die Kosten übernimmt, bestimmt allein der Tarif. Alle Versicherten können ihre Fragen auch an die unabhängige Patientenberatung stellen: 0800 011 77 22, www.unabhaengige-patientenberatung.de
(maa)

Südhof am 11.10.2017 um 16:02 Uhr
Und Privat Versicherte?

Kann ich mit dem Artikel auch etwas anfangen, wenn ich nicht Gesetzlich Versichert bin?

tinne am 26.06.2017 um 22:44 Uhr
Krebs NRW, AHB, Privatversicherte

Ein paar wichtige Ergänzungen:
- Krebskranke mit Erstwohnsitz in Nordrhein-Westfalen wenden sich immer an die ArGe Krebs NRW http://www.argekrebsnw.de unabhängig, ob die Kranken- oder Rentenkasse leisten muss.
- Im Anschluss an einen Krankenhausaufenthalt ist oft eine "Anschlussheilbehandlung" empfehlenswert, die wie eine stationäre Reha funktioniert, aber ziemlich direkt nach der stationären Akutbehandlung angetreten werden muss. Noch auf Station informieren lassen!
- Viele private Krankenversicherungen decken Kuren nicht ab, die Anschlussheilbehandlung gibt es gar nicht. Wer kann, sollte das direkt bei der Versicherungswahl prüfen und in die Entscheidung mit einbeziehen.

Profilbild Stiftung_Warentest am 21.06.2017 um 14:28 Uhr
Rentner

@Antefix: Wer bereits in Rente ist, stellt seinen Antrag bei der Krankenkasse. Fehlläufer werden erfahrungsgemäß an den richtigen Versicherungsträger weitergeleitet. Sowohl in der großen Grafik auf Seite 70 als auch auf Seite 74 links unten stellen wir dar, wer bei der RV, wer bei der Krankenversicherung eine Reha beantragen kann und wie das geht. (TK)

Antefix am 21.06.2017 um 12:47 Uhr
Reha für Rentner ?

Für eine Rehabilitation zwecks unbehinderter bzw. wiedererlangter Leistungserbringung am bestehenden Arbeitsplatz waren bisher die Rentenversicherungsträger zuständige Antragsempfänger. Erst ab (Antragstellung eines) Altersrentenbezugs werden die gesetzl. Krankenkassen vom RVT zuständig "gemacht". Berichtet der Heftaufmacher auch über -- wie zu überwindende -- Unterschiede bei diesen sozialrechtlichen Genehmigungsverfahren, die unter den zahlreichen Kassen gewiss unterschiedlich gehandhabt werden?