Einbruch­schutz Special

Einbrecher scheitern zunehmend beim Versuch, in Haus und Wohnung einzudringen. Der Grund: In Deutsch­land rüsten immer mehr Menschen ihr Heim auf – mit Tür- und Fens­tersicherungen zum Beispiel oder mit Alarm­anlagen und Über­wachungs­kameras. Hier finden Sie unsere Tests rund um den Einbruch­schutz und viele Tipps, wie Sie das eigene Heim mit möglichst geringem Aufwand wehr­haft machen.

Einbrecher haben keine Zeit

Einbrecher sind ungeduldig. Schaffen sie es nach drei bis fünf Minuten nicht in das Haus oder in die Wohnung, machen sich die meisten aus dem Staub, so das deutsche Forum Kriminalprävention. Wer sein Zuhause mit einbruchhemmender Technik aufrüstet, nutzt diese Schwäche aus. Die Polizei­statistik 2016 zeigt: Der Aufwand lohnt sich. Der Anteil erfolg­loser Einbruch­versuche war mit zirka 44 Prozent so hoch wie nie. Mit insgesamt rund 150 000 Einbrüchen ist die Zahl zwar immer noch immens, sie ist aber wieder rück­läufig. Als eine Ursache nennt das Bundes­kriminal­amt den privaten Einbruch­schutz.

Unsere Tests von Sicherungen, Schlössern und Tresoren

Test Türsicherungen. Querriegel, Vertikal­stangen, Kastenzusatz­schlösser und Bandsicherungen sollen die Tür verstärken. Welche Sicherungen wirk­lich helfen, zeigt der Test Türsicherungen.

Test Fens­tersicherungen. Eben­erdige Fenster sowie Balkon- und Terrassentüren sind ein beliebtes Angriffs­ziel. Wie sie wehr­haft werden, steht im Test Einbruchsicherung: Fenster, Balkontür, Terrassentür.

Test Tür­schlösser. In Mehr­familien­häusern greifen Einbrecher häufig Wohnungs­türen an. Unser Test Türschlösser zeigt, welche Schließ­zylinder sich Bohrern und Werk­zeugen widersetzen.

Test Tresore. Sie sind gefragt, wenn der Dieb einge­drungen ist. Unser Test Tresore zeigt Fabrikate, in denen Wert­volles sicher liegt.

Mit Alarm­anlage und Video­kamera über­wachen

Welche Sicherungs­maßnahmen sind sinn­voll? Die Stiftung Warentest rät: Versetzen Sie sich in die Rolle eines Einbrechers. Gehen Sie ums Haus und quer durch die Wohnung und über­legen Sie systematisch, wie Verbrecher vorgehen würden. Auch simple Maßnahmen wie das Verrammeln einer Kellertür mit einem schräg gestellten Balken können effektiver Einbruch­schutz sein. Tech­nisch und finanziell aufwendiger ist es, moderne Sicher­heits­technik zu montieren. Alarm­anlage oder Über­wachungs­kameras bieten heut­zutage einige Möglich­keiten – bis hin zur Fern­über­wachung via Smartphone. Die Stiftung Warentest hat Alarm­anlagen und Über­wachungs­kameras getestet und – zumindest bei den Überwachungskameras – zuver­lässige Wächter gefunden.

Unsere Tests von Alarm­anlagen und Video­über­wachung

Test Alarm­anlagen. Mit Sirenen und Kameras schre­cken sie Einbrecher ab. Im Test Alarmanlagen zeigt aber selbst das beste Modell zum Selbst­einbau Schwächen.

Test Über­wachungs­kameras. Sie haben das Heim rund um die Uhr im Auge. Im Test von 16 Überwachungskameras sind vier gute dabei.

FAQ Video­über­wachung. Die Sorge vor einem Einbruch ist für Haus­besitzer Grund genug, eine Über­wachungs­kamera zu installieren. Unsere FAQ Videoüberwachung sagen, welche Regeln gelten.

Mit einer Hausrat­versicherung vorsorgen

Haben es Einbrecher doch ins Haus geschafft, sollten die Bewohner vorgesorgt haben – mit einer Hausratversicherung. Wie teuer der Schutz ist, bestimmt das Einbruchrisiko am Wohn­ort. Die Versicherer haben Deutsch­land in vier bis sechs Tarifzonen unterteilt, die sich am Einbruchrisiko orientieren. Einwohner von Orten mit dem nied­rigsten Einbruchrisiko wie der bayerischen Stadt Hof zahlen geringere Beiträge als Menschen mit dem gleichen Haushalt in Städten wie Frank­furt am Main, Bremen oder Berlin. Großes Spar­potenzial bietet ein Wechsel der Versicherung – hier hilft die individuelle Analyse der Stiftung Warentest.

Unser Vergleich Hausrat­versicherung und weitere Angebote

Vergleich Hausrat­versicherung. Wenn etwas gestohlen wurde, ersetzt sie den Schaden. Welche Policen guten Schutz bieten, finden Sie mit unserem Vergleich Hausratversicherung leicht heraus.

Themenpaket Einbruch­schutz. Alle Tests rund um die Sicherung von Haus und Wohnung haben wir für Sie gebündelt – im PDF-Format als Themenpaket Einbruchschutz.

Ratgeber Einbruch­schutz. Unser Buch „Einbruch­schutz – Sicherheit für Haus und Wohnung“ bietet auf 160 Seiten Tipps, wie Sie Ihr Haus gegen Einbrecher rüsten Ratgeber Einbruchschutz.

Fördermittel. Der Staat fördert es, wenn Mieter und Eigentümer Maßnahmen zum Einbruch­schutz ergreifen. Unter welchen Bedingungen, zeigt das Special Fördermittel Einbruchschutz.

Mit einfachen Tricks vorbeugen

Der richtige Eindruck. Über­quellende Briefkästen, verwilderte Vorgärten oder leere Müll­tonnen wirken für ungebetene Besucher wie eine Einladung. Potenzielle Einbrecher sollten gar nicht erst auf die Idee kommen, dass jemand verreist ist. Je bewohnter Häuser und Wohnungen wirken, desto besser. Nach­barn, Freunde und Verwandte können sich gegen­seitig helfen, Haus und Wohnung bewohnt erscheinen zu lassen: Abfall in die Tonne füllen, Garten wässern, Rasen mähen, Brief­kasten leeren und wach­sam sein.

Licht an, Licht aus. In der Wohnung leisten moderne energiesparende Lampen in Kombination mit Zeit­schalt­uhren wert­volle Dienste: Sie täuschen in den Abend­stunden Anwesenheit vor. Generell gilt: Eine gute Außenbe­leuchtung des Hauses hilft, dass Nach­barn oder Passanten die unerwünschten nächt­lichen Besucher leichter entdecken können.

Sound schreckt ab. Auch Geräusche können helfen. Wird eine Zeit­schalt­uhr mit Radio direkt hinter der Wohnungs­tür platziert, klingen gelegentlich leise Töne nach draußen ohne dass die Nach­barn gestört werden.

Check­liste. Noch mehr Tipps finden Sie in der Checkliste – das Heim sichern und im Interview mit einem Einbruchschutz-Experten.

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