Einbruch­schutz Meldung

Bauen Haus­eigentümer sichere Türen, Zusatz­schlösser oder Alarm­anlagen ein, können sie ab sofort Geld von der staatlichen Förderbank KfW bekommen. test.de sagt, wer darauf Anspruch hat, was gefördert wird – und unter welchen Voraus­setzungen es sich sogar lohnen kann, auf den Zuschuss zu verzichten.

Investitions­kosten müssen mindestens 2 000 Euro betragen

Je nach Höhe der Kosten erhalten Haus­eigentümer Zuschüsse von mindestens 200 Euro und höchs­tens 1 500 Euro pro Wohnung oder Einfamilien­haus. Bezu­schusst werden 10 Prozent der Hand­werker- und Material­kosten. Die Investitions­kosten müssen mindestens 2 000 Euro betragen.

Was die KfW fördert

Zuschüsse vergibt die KfW zum Beispiel für den Einbau dieser einbruchhemmenden Bauteile:

  • Haus- und Wohnungs­eingangs­türen
  • Türzusatz­schlösser
  • Fens­terstangenschlösser
  • dreh­gehemmte Fens­tergriffe
  • Gitter und Roll­läden
  • Kamera­systeme
  • Panik­schalter
  • Personen­erkennung an Wohnungs­türen
  • Türspione
  • Gegen­sprech­anlagen
  • Bewegungs­melder
  • Beleuchtung
  • Not- und Rufsysteme.

Förder­antrag muss vorab gestellt werden

Vor Beginn der Arbeiten muss der Antrag bei der KfW sein. Planungs- und Beratungs­leistungen gelten nicht als Beginn. Bauherren können Zuschüsse für den Einbruch­schutz mit anderen KfW-Förderprogrammen, etwa für barrierereduzierende Einbauten, kombinieren.

Steuerermäßigung oder KfW-Zuschuss?

Erhalten Bauherren KfW-Zuschüsse, erkennt das Finanz­amt die Hand­werk­erausgaben nicht an. Ohne Zuschuss zieht das Finanz­amt 20 Prozent der Arbeits- und Fahrt­kosten für Hand­werker von der Einkommensteuer ab.

Tipp: Rechnen Sie nach! Ist der Anteil der Hand­werk­erkosten besonders hoch, kann sich die Steuerermäßigung eher lohnen als der KfW-Zuschuss.

Themenpaket Einbruch­schutz

Welche Einbauten Einbrecher am wirk­samsten abhalten, können Eigentümer bei der örtlichen Polizei­dienst­stelle erfragen. Beratungs­stellen in der Nähe finden Bauherren unter Polizei-beratung.de. Unser Themenpaket Einbruchschutz enthält Tests von Alarm­anlagen und Tür- und Fens­tersicherungen und viele Expertentipps. Die PDF-Datei kostet 3 Euro.

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