Bezieher von Arbeitslosengeld II, die in einem so genannten Ein-Euro-Job tätig sind, sollten Arbeitsunfälle auf jeden Fall beim Arbeitgeber beziehungsweise dem zuständigen gesetzlichen Unfallversicherungsträger melden. Auch wenn sie zunächst meinen, ein Arztbesuch sei nicht erforderlich, sollten sie den Vorfall registrieren lassen. Der Hauptverband der gewerblichen Berufsgenossenschaften weist darauf hin, dass die Meldung des Unfalls bei Folgen, die erst nach Ende des Arbeitsverhältnisses auftreten, den Anspruch auf Versicherungsleistungen wie eine Rente erleichtert. Welche Berufsgenossenschaft zuständig ist, weiß der Arbeitgeber.

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