Wenn eine Eigentümer­gemeinschaft eine Firma mit Haus­reinigung und Garten­pflege beauftragt, kann jeder ein­­zelne Eigentümer die anteili­gen Kosten als haus­halts­nahe Dienstleistung steuerlich geltend machen. Dies urteilte das Finanzgericht Baden-Württemberg. Ob es dabei bleibt, muss nun der Bundesfinanzhof ent­scheiden. Bis dahin sollten Wohneigen­tümer gegen ab­lehnende Bescheide ihres Finanzamts Einspruch ein­legen, denn nur wenn der Bescheid offen bleibt, können sie bei einem positiven Ausgang des Verfahrens Steuern zurück­fordern (Az. VI R 28/06).

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